Obwohl Klaus Winkler sich viel mehr Ruhe hätte gönnen können, war er unermüdlich für seine Familie und im Ehrenamt aktiv. Den Zeichenstift konnte Winkler nicht beiseite legen, er war auch Tag für Tag am Computer und arbeitete für alle, die ihm um Hilfe baten.
Eines seiner letzten geplanten Bauwerke war die Errichtung von neun Fertiggaragen und fünf Stellplätzen in der Schönbrunner Straße für die Baugenossenschaft „ Eigenheim".
Viele Straßenbauten und Gebäude tragen seine Handschrift. Seine politische Heimat war die FDP, deren Ortsverband er seit 1978 angehörte. Der Flosser Fischereiverein war sein Lieblingsverein, für den er als Ehrenmitglied alles gab. Zudem brachte sich Winkler beim Turnverein, dem Förderverein Silberhütte, dem SC Altglashütte, bei den Neustädter „Waldnaablöwen" und beim Fanclub des 1. FC Nürnberg ein.
Winkler kam am 20. September 1941 in Grafenreuth zur Welt und lernte Porzellanmaler bei der Firma Seltmann in Weiden, bevor er auf Bautechniker und Diplomingenieur umsattelte. In diesem Beruf war er bis zur Pensionierung beim früheren Ingenieurbüro Heinz Horn in Neustadt tätig. 1970 heiratet er Ilsemarie Bergmann aus Flossenbürg. Mit ihr hat er die Zwillinge Armin und Christoph sowie Tochter Elisabeth. Ein Schicksalsschlag war der Tod seiner Frau im Dezember 2014.
Im Trauergottesdienst in der evangelischen Kirche St. Johannes Baptista tröstete Pfarrer Wilfried Römischer die Hinterbliebenen mit dem Wort: „Sterben ist wie ein Umzug zu einer großen Tischgemeinschaft." Römischer trug ein Abschiedswort von Amalie Stahl vor. Nachrufe sprachen FDP-Chef Oliver Mutterer und Heinz Kett.
Den letzten Willen Winklers erfüllte Michael Wellnhofer mit der Steierischen und dem Stück „Danke", bevor sich ein langer Trauerzug zum evangelischen Friedhof in Bewegung setzte.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.