Wenige Wochen vor ihrem 90. Geburtstag, den sie im Januar hätte feiern können, ist Anneliese Seiz, geborene Betz, verstorben. Im Trauergottesdienst am Dienstag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer haben Pfarrer Max Früchtl und Sohn Franz für die Familien in bewegender Weise die Lebensstationen der geschätzten Bürgerin in Erinnerung gerufen. Die Fürbitten sprachen Enkel der Verstorbenen.
Am 21. Januar 1936 in Floß als Tochter der Eheleute Anna und Josef Betz geboren, wuchs sie mit ihren Geschwistern Hildegard und Josef sowie einer Pflegeschwester auf. Anneliese Seiz besuchte die Flosser Volksschule, war später Verkäuferin und heiratete im Jahre 1958 Schreinermeister Martin Seiz aus Floß. Die Verstorbene war der Mittelpunkt ihrer Familie mit Ehemann und den sechs Kindern. Ihre Lieblinge waren neben den Kindern alle 15 Enkel und 21 Urenkel.
Ihre Leidenschaft war die Gartenarbeit und das Campen mit dem Wohnwagen. Schmerzlich der Tod von Ehemann Martin im Jahr 2011 und von Tochter Martina in 2012. Solange es ihr gesundheitlich möglich war, besuchte sie die Sonntagsgottesdienste. Nach drei Jahren im Seniorenheim „Am Reiserwinkel“ kam sie auf die Palliativstation. Über 50 Jahre hielt Anneliese Seiz dem Katholischen Frauenbund, der mit einer Fahnenabordnung in der Trauerfeier vertreten war, die Treue. Die musikalische Gestaltung des Trauergottesdienstes übernahm Maren Gleixner (Sopran) aus Störnstein. Im Anschluss fand die Beerdigung statt.













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