06.03.2019 - 13:59 Uhr
FlossOberpfalz

Aufgeben ist keine Option

Die Zukunft der Landwirtschaft steht beim Bauernaschermittwoch in Diepoltsreuth im Mittelpunkt.

Markus Schieder bedauert den etwas dürftigen Besuch beim Bauernaschermittwoch in Diepoldtsreuth.
von Fred LehnerProfil

Die Bedeutung der Landwirtschaft gerade in der heute so schwierigen Zeit stellten stellvertretender Landrat Albert Nickl für den Landkreis und Bürgermeister Günter Stich für den Markt in ihren Grußworten bei der traditionellen Aschermittwochversammlung des Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Neustadt, im Theaterstodl des Gasthauses Plödt in Diepoltsreuth heraus.

Dessen sind sich auch die Landwirte selber bewusst, zumal für sie die Zeit immer kritischer und schwieriger wird. Verständlich, dass die Geschäftsstelle des Bayerischen Bauernverbandes in Weiden mit den Ortsverbänden des Flosser Amtes und deren Sprecher Markus Schieder, hoch aktuelle Themen für die Jahresversammlung ausgewählten. Sie wurden mit dem Wort: "Digitalisierung für Land und Landwirt " umschrieben.

Veraltungsamtsrat Harald Gleißner vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung aus Weiden befasste sich unter anderem mit Nutzungsmöglichkeiten des Digitalen Jagdkatasters. Mit dabei waren der neue Leiter des Amtes, Vermessungsdirektor Hermann Prölß, Katrin Riedel und Jürgen Rundag. Leitender Direktor Helmut Konrad vom Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchhaltung in Almesbach sprach über die Digitalisierung im Rinderstall.

Waren es früher Großkundgebungen mit namhaften Vertretern des Bayerischen und Deutschen Bauernverbandes, Wirtschaftsleuten oder Politiker, Bundes- und Landesminister, die den Aschermittwoch im Flosser Amt auszeichneten, so sind es heute speziell agrarpolitische und aktuelle Themen, die die Tagesordnung bestimmen und Gäste von Behörden, Selbsthilfeeinrichtungen, Kommunen, Banken und aus der Landwirtschaft anziehen. Vor welch großen Herausforderungen die Landwirtschaft heute steht, machte Markus Schieder in seiner Eigenschaft als Sprecher der BBV-Ortsmänner von Floß und Umgebung deutlich.

Schieder freute sich über die Anwesenheit der Ehrengäste und Berufskollegen und meinte zum doch etwas dürftigen Besuch, dass man damit zufrieden sein müsse. Aufgeben wäre das Schlimmste. Durchhalten und die Zeichen der Zeit erkennen - nur so habe der Bauernstand noch eine reelle Chance.

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