Floß
25.06.2026 - 16:55 Uhr

Baugenossenschaft Floß: Modernisierungen von Altbauwohnungen haben Vorrang

Die Baugenossenschaft „Eigenheim“ fokussiert sich auf die Modernisierung von Altbauwohnungen, da der Neubau barrierefreier Wohnungen finanziell nicht tragbar ist. Trotz hoher Kosten wird Wert auf faire Mieten und Qualität gelegt.

Ein Bild vor Ort machten sich Vorstand und Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Floß über die Arbeiten in einer modernisierten Altbauwohnung im Ortsteil Plankenhammer. Bild: Fred Lehner
Ein Bild vor Ort machten sich Vorstand und Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Floß über die Arbeiten in einer modernisierten Altbauwohnung im Ortsteil Plankenhammer.

Die Modernisierungen von Altbauwohnungen nimmt bei der Baugenossenschaft „Eigenheim“ weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Eine Aufgabe, die sich zwangsläufig stellt, zumal derzeit über den Neubau von barrierefreien Mietwohnungen nicht zu denken ist. Grund dafür ist die Finanzierung. Von staatlicher Seite werden nicht die Förderungen für den sozialen Wohnungsbau gewährt, die notwendig wären.

Der Aufwand einer modernisierten Wohnung erreicht Kosten bis zu mehr als 150 000 Euro. Die staatliche Förderung ist verschwindend, doch sie hilft dem Bauträger und dem Mieter, der damit eine zahlungsfähige Miete erreicht. Auch darum geht es der Genossenschaft. Der Mietpreis muss sich in Grenzen halten ist die Devise. Darin hatte man sich bisher gehalten. So liegt der Mietpreis im Schnitt bei über 4.20 Euro pro Quadratmeter Wohnraum. In den letzten Jahren waren es die Maßnahmen der Modernisierung von Altbauwohnungen, auch durch Einbau zentraler Heizungsanlagen im Ortsteil Plankenhammer.

Vorstand und Aufsichtsrat legen Wert auf saubere Handwerksarbeit. Noch vor der letzten gemeinsamen Sitzung haben sich die Vertreter der Genossenschaft vor Ort über die Bauausführung einer modernisierten Wohnung in Plankenhammer informiert. Es gab keine Beanstandungen; vielmehr stellten sie eine gewissenhafte und saubere Arbeit fest. Einer Neuvermietung der Wohnung ab August steht somit nichts mehr im Wege.

Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer erläuterte die Baukosten und deren Finanzierung. Immerhin war es ein Aufwand von bis zu 150.000 Euro.

In der weiteren Sitzung standen wohnwirtschaftliche Themen wie Neuvermietungen, Beitritte und Kündigungen auf der Tagesordnung, die beraten und beschlossen wurden.

In diesem Zusammenhang berichtete Mauerer, dass es notwendig sein wird, eine weitere Altbauwohnung in der Schönbrunner Straße modernisieren zu müssen.

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