17.10.2019 - 09:21 Uhr
FlossOberpfalz

Bühne nicht jedermanns Sache

Der Gewerbering schlägt vor, auf dem Marktplatz eine dauerhafte Bühne einzurichten und aus dem Pflaster darunter ein Schachfeld zu machen. Der Bauausschuss ist nicht überzeugt, die Meinungen gehen auseinander.

Beim Maimarkt gibt's immer eine mobile Bühne für verschiedene Aufführungen. Der Gewerbering wünscht sich nun einen dauerhafte Lösung.
von Gabi EichlProfil

Oliver Mutterer (FDP/UB) sagt, er höre von vielen Seiten, es gebe ohnehin so wenig Grün am Marktplatz. Und nun solle man noch eine zusätzliche Fläche versiegeln für eine einzige Aktion im Jahr? Elli Dressler (SPD) fragt, wer sich um die Bühne kümmere, wer die Schachfiguren wegräume. Armin Betz (CSU/FL) dagegen begrüßt den Vorschlag eigenen Worten zufolge als „sehr gute Anregung“, die den Platz belebe. „Da bewegt sich was“, sagt er. Der Bauausschuss verweist den Vorschlag des Gewerberings zur weiteren Beratung in die Fraktionen.

Ellenbach braucht Licht

Im Rahmen der Bürgergespräche des CSU-Ortsverbandes ist im Ortsteil Ellenbach angeregt worden, die Straßenbeleuchtung zu erweitern und das Ortsschild zu versetzen. Dem Bauausschuss, der sich vor Ort ein Bild macht, sind in beiden Anliegen eigenem Bekunden zufolge die Hände gebunden, da es sich um eine Staatsstraße handelt, die außerhalb der Zuständigkeit des Marktes liegt. Man will das Bauamt um Prüfung der beiden Anliegen bitten.

Der Arbeitskreis Umwelt des CSU-Ortsverbandes hat eine Baum-Allee an der Vohenstraußer Straße angeregt. Vor kurzem fand deshalb eine Besprechung mit einem Vertreter des Bauamtes statt. Den Worten Bürgermeister Günter Stichs zufolge genehmige das Bauamt ausschließlich eine Bepflanzung an der Oberkante der Straßenböschung und übernehme keine Haftung für die Bepflanzung. Die Gemeinde warte derzeit noch die Vereinbarung mit dem Bauamt ab.

Ein Ehepaar aus Kühbach hat die Versetzung des Ortsschildes wie im Fall Ellenbach beantragt, weil zu schnell gefahren werde. Auch hier verweist Stich darauf, dass die Gemeinde nicht eigenmächtig handeln könne, da es sich ebenfalls um eine Staatsstraße handle. Man werde aber auch in diesem Fall um Prüfung durch das Bauamt bitten.

Zu keinem Ergebnis kommt der Bauausschuss nach einer Besichtigung der schwierigen Parksituation am evangelischen Kindergarten, die im wesentlichen ausgelöst zu sein scheint von Eltern, die auf Biegen und Brechen ihre Kinder unmittelbar vor der Kindergartentür abholen müssen. Der Bürgermeister spricht von einer „Quadratur des Kreises“.

Brache wird Blumenwiese

Dieter Moser hat angeregt, die gemeindeeigene Fläche an der Ecke Fliederstraße/Arnikaweg zu einer Blüh- und Blumenwiese umzuwandeln. Da die Fläche den Worten des Bürgermeisters zufolge aktuell nicht anderweitig benötigt wird, stehe der Nutzung als Blumenwiese nichts im Weg. Der Bauausschuss teilt diese Auffassung.

Sein Einvernehmen erteilt der Bauausschuss dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport im Asternweg.

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