Floß
19.04.2022 - 09:10 Uhr

Eigenheim saniert Stammsitz in der Flossenbürger Straße

Modernisierungen bestimmen die Arbeit bei der Flosser Baugenossenschaft. Nachdem die Neubauten in Hardtheim und in Plankenhammer fast fertiggestellt sind, kümmert sich "Eigenheim" um den Altbestand.

Schon bei den Planungen über den Neubau von barrierefreien Mietwohnungen in Plankenhammer wurden durch die Regierung der Oberpfalz ernste Überlegungen für Sanierungsmaßnahmen in Wohngebäuden, die nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden, so in der Schönbrunner Straße, im Blendersmühlweg und in der Flossenbürger Straße, angestellt.

Das wird nun in Angriff genommen. Wenn alles gut läuft, könnte ein Baubeginn dieses Sanierungsprojekts noch in diesem Geschäftsjahr nicht ausgeschlossen sein, lässt Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer verlauten Es geht um das Gebäude in der Flossenbürger Straße 24, dort wo auch die Geschäftsstelle der Genossenschaft ist.

Vorstandsvorsitzende Mauerer und Architekt Uwe Reil von der SHL-Stadtplanung Weiden meldeten bei der Bezirksregierung die Zielplanungen für das Bauprojekt an. Gesprächspartner waren dort Johann Niederhofer und Jan Schönbrunner. Beide begrüßten, dass der „schlafende Riese“, wie sie das Gebäude bezeichneten, nicht vergessen wird.

Die geplanten baulichen Veränderungen in diesem Anwesen können auch deshalb in Angriff genommen werden, weil dort zurzeit vier Wohnungen leer stehen.

Geplant ist, im Erdgeschoss einen barrierefreien, zweiten Hauseingang von der Schönbrunner Straße aus zu schaffen. Barrierefrei ausgestattet werden auch alle Bäder. Eine rollstuhlgerechte Wohnung im Erdgeschoss ist ebenfalls vorgesehen und wird öffentlich gefördert. Mit der Modernisierung ist die Verlegung der Geschäftsstelle vom ersten Obergeschoss in das Erdgeschoss verbunden. Im Obergeschoss entsteht aus bisher einer Wohnung und der Geschäftsstelle eine größere Wohnung.

Zudem wird die Ölheizung in eine Pellet-Heizanlage umgebaut. Auch die Dachneigung des Hausdaches wird verändert, was sich positiv auf die Mansardenwohnungen auswirken soll. An der Südseite des Hauses sind für alle Wohnungen Balkone geplant. Die Genossenschaft legt sehr viel Wert auf die Parkmöglichkeit der Besucher der Geschäftsstelle und auf die Schaffung bisher fehlender Stellplätze für die Mieter. Teilweise muss deshalb die bestehende Grünfläche weichen. Die Bausumme wird aufgrund der energetischen Maßnahmen in jedem Fall die Millionen- Euro-Grenze- überschreiten.

Hintergrund:

Was ist geplant?

  • Ein barrierefreier, zweiter Hauseingang von der Schönbrunner Straße aus
  • Eine rollstuhlgerechte Wohnung im Erdgeschoss
  • Verlegung der Geschäftsstelle vom ersten Obergeschoss in das Erdgeschoss
  • Im Obergeschoss entsteht aus bisher einer Wohnung und der Geschäftsstelle eine größere Wohnung
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