Floß
21.03.2019 - 14:47 Uhr

"Eigenheim" steht gut da

Die Baugenossenschaft "Eigenheim" steht finanziell auf soliden Beinen. Die Genossenschaft sei zu jeder Zeit zahlungsfähig, heißt es im Prüfbericht des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen.

„Nach dem Ergebnis unserer kritischen Würdigung von Jahresabschluss sowie Buchführung haben wir keine wesentlichen Mängel festgestellt. Sie haben gut und vor allem sparsam gewirtschaftet, ihre Finanz- und Vermögenslage ist geordnet, die Ertragslage ist zufriedenstellend, die Zahlungsfähigkeit ist jederzeit gegeben und der Kapitaldienst tragbar." Mit diesen Feststellungen wartete Maximilian Götz vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen aus München bei der Schlussbesprechung im Vorstand und Aufsichtsrat der Baugenossenschaft „Eigenheim" über das Prüfungsergebnis für das Geschäftsjahr 2018 auf. Die Bilanzsumme wurde mit 4,2 Millionen Euro festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich 2018 einen Jahresfehlbetrag von 121.500 Euro (Vorjahr: 91.900 Euro Bilanzgewinn).

Zurückzuführen ist dies ausschließlich auf den Einbau zentraler Heizungsanlagen in den Mietwohnungen in der Eigenheimsiedlung, der 294.997 Euro Ausgaben erforderte. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen der Mitgliederversammlung, den Fehlbetrag aus der Bauerneuerungsrücklage zu entnehmen. Für den Mieter bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung bei der Nettomiete von 29 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche. Diese Mieterhöhung wird ab 1. Mai wirksam.

Festgehalten hatte der Verbandsprüfer, dass die Genossenschaft bei einer gesicherten Liquidität zu jeder Zeit zahlungsfähig sei. Der Verbandsprüfer sprach von erstaunlich niedrigen Verwaltungskosten weit unter dem Landesdurchschnitt. In dem Zusammenhang bestätigte er sowohl Vorstandsvorsitzender Marika Mauerer als auch Berater Fred Lehner gewissenhaft gearbeitet zu haben. Der Verbandsprüfer berichtete weiter, dass die Genossenschaft finanziell so ausgestattet sei, jederzeit weitere Investitionen schultern zu können.

Vorstandsvorsitzende Mauerer erklärte, der Blick richte sich schon auf das Jubiläumsjahr 2020, wenn der Flosser Bauverein sein 100-jähriges Bestehen feiere.In der anschließenden Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat berichtete Mauerer, dass derzeit keine einzige Mietwohnung leer stehe. Sorgen bereiteten einige Mieterückstände aus dem Vorjahr, darunter auch Betriebs- und Heizkosten.

Abgeschlossen wurde die Errichtung einer Carportanlage mit Stellplätzen im Ortsteil Plankenhammer. Immerhin wurden über 69.419 Euro investiert.

Die anstehende Erneuerung von Kellerdecken in Wohnhäusern in Plankenhammer könne die Genossenschaft schwer belasten. Dennoch gab es den Bauauftrag mit der Auflage, dass anstehende Maßnahmen von Fall zu Fall und damit von Haus zu Haus geprüft werden, um die Kosten im Rahmen zu halten. Eine fristlose Kündigung eines Mietverhältnisses wurde ebenso wie der zusätzliche Heizungseinbau in einer Mietwohnung im Blendersmühlweg beschlossen. Auch bei den Neuvermietungen gab es Zustimmung.

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