Floß
01.01.2026 - 14:41 Uhr

Else Höllerer in Floß beigesetzt

Floß nimmt Abschied von Else Höllerer. Kurz vor Weihnachten war die Senioren verstorben.

In Floß wird um Else Höllerer getrauert. Symbolbild: Harald Tittel, dpa
In Floß wird um Else Höllerer getrauert.

Else Höllerer, geborene Bock, ist am 23. Dezember verstorben. Die unter dem Hausnamen „Lederbinner“ bestens bekannte Schreinermeisterswitwe wäre an diesem Samstag, 3. Januar, 87 Jahre alt geworden.

Bereits am Dienstag fand in der evangelischen St.-Johannes-Baptista-Kirche der Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung statt. Pfarrer Wilfried Römischer erzählte dabei aus dem Leben der Verstorbenen. Als Else Bock kam sie am 3. Januar 1939 in Haupertsreuth als drittes Kind der Eheleute Ludwig und Pauline Bock zur Welt, ging in die Flosser Volksschule und heiratete den Flosser Schreinermeister Willy Höllerer. Drei Kinder, die beiden Töchter Gerlinde und Christiane sowie Sohn Martin gehörten zum Familienglück.

In Harmonie und Zufriedenheit führten die Eheleute Höllerer ihr Schreinereigeschäft. Für sie war der Kunde König. Im Jahr 1978 gehörte Else Höllerer zu den Gründungsmitgliedern des Evangelischen Frauenbundes und unterstützte ihn, solange sie konnte. Ein schwerer Schicksalsschlag war der Tod von Ehemann und Vater Willy im Jahr 2017. Ihr christlicher Glaube war eine feste Stütze im Leben.

Der kleine Kirchenchor und Kantor Andreas Kunz gestalteten den Trauergottesdienst mit dem Lied: „Ich bete an die Macht der Liebe“, während sich die Trauergemeinde mit den Liedern „Morgenglanz der Ewigkeit“ und „Von guten Mächten“ verabschiedete. Die Beerdigung fand unter dem Geläute der Friedhofsglocke auf dem evangelischen Friedhof statt.

 
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