Die „Woche der Brüderlichkeit“ ist nicht nur eine Zentralveranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ ) ist, sie ist auch Beweis dafür, dass die jüdische Geschichte und der jüdische Kultus im Markt Floß leben. Mit dem jüdischen Friedhof gehöre die Synagoge zu den einzigartigen Zeugen der Vergangenheit.
Die Weidener Gesellschaft feierte seit ihrem Bestehen vor mehr als 25 Jahren in der Flosser Synagoge diese Feierstunde. Für dieses Jahr wurde das Motto: „Tu deinen Mund auf für Andere“ gewählt.
Mit Empathie, Dialog, Herz und Verstand, für ein friedliches und gerechtes Miteinander für alle in unserem Land und weltweit gehe es gerade jetzt und heute darum. Darauf sollte in der geplanten Feierstunde am 10. Mai in der Synagoge durch die beiden Ortsgeistlichen Max Früchtl und Wilfried Römischer sowie Pfarrer Alfons Forster aus Michldorf und Kantor Alexander Zakharenko für die Jüdische Gemeinde Weiden hingewiesen werden.
Pfarrer Forster wird deutlich in seiner abschließenden Erklärung zur Absage der Feier: „Auch wenn jetzt die Feierlichkeit in Floß ausfallen muss, so wollen wir gemäß dem Motto „unseren Mund auftun“ für alle, die unter der Corona-Krise extrem leiden. Wir wollen an all die Menschen denken und für sie beten. „Die Feier findet nicht statt, aber das Gedenken bleibt.“













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