Ihre freundliche, gesprächsbereite Art machte Liesbeth Zuber zu einer geschätzten und liebenswürdigen Bürgerin des Marktes Floß. In ihrer Eigentumswohnung am „Puppberg“ verbrachte sie ihren Lebensabend – stets umsorgt von ihren beiden Kindern Cornelia und Jochen. Nun verstarb die Floßerin im Alter von 86 Jahren.
Liesbeth Zuber kam am 9. Mai 1940 in Flossenbürg auf die Welt. Sie war die erste von zwei Töchtern der Eheleute Elsa und Karl Schwab. Mit 19 Jahren heiratete sie den Flosser Maler Karl Zuber am 17. November 1960. Die Kinder Cornelia und Jochen machten das Familienglück perfekt. Freude hatte Liesbeth Zuber mit der Blumenpflege an ihrer Wohnung. Die Besuche der Monatstreffen der evangelischen Kirchengemeinde versäumte sie nicht – liebend gerne war Liesbeth Zuber in Gesellschaft. Auch bei den Siedlern und bei der AWO fühlte sich die Floßerin wohl. Ein schwerer Schicksalsschlag war der überraschende Tod ihres Mannes Karl im Oktober 2003. Der regelmäßige Besuch an seinem Grab war ihr ein Herzensanliegen.
Im Trauergottesdienst am vergangenen Donnerstag in der St. Johannes Baptista Kirche schilderte Pfarrer Wilfried Römischer die Lebensstationen der Verstorbenen. Nach den Liedern des kleinen Kirchenchores unter Leitung von Kantor Andreas Kunz verabschiedete sich die Trauergemeinde von Liesbeth Zuber. Im evangelischen Friedhof fand unter dem Geläute der Friedhofsglocke die Urnenbeisetzung statt.













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