Der Tod des 85-jährigen Austragsbauern Adolf Mädl aus Haupertsreuth brachte auch Trauer im Flosser Amt. Im Trauergottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista hatte Pfarrer Wilfried Römischer nach dem Entzünden des Lichts des Friedens an der Osterkerze die Lebensstationen des Verstorbenen geschildert. Mädl wurde am 27. Mai 1936 in Haupertsreuth als zweites Kind seiner Eltern Frieda und Fritz Mädl geboren und wuchs mit Schwester Emma und Bruder Hermann auf. Er besuchte die Volksschule in Floß, wurde im Kindesalter durch den Tod des Vaters Halbwaise und arbeitete in der Landwirtschaft mit. Später übernahm er den elterlichen Betrieb. Am 11. August 1962 schloss Mädl mit der Landwirtstochter Sophie Stahl aus Theisseil den Bund fürs Leben. Gott hat ihnen die Kinder Reinhard, Brigitte, Robert und Sabine anvertraut.
Adolf Mädl war Bauer und Landwirt mit Leib und Seele. Aufgeschlossen, hilfsbereit, humorvoll und gesellschaftlich, so kannte man den Verstorbenen, der auch gerne einen listigen Schafkopf spielte. Seine Leidenschaft und sein Hobby war die Jagd. Natur und die freie Wildbahn hatten es ihm angetan. Bei der früheren Brennereigenossenschaft Floß und Umgebung war er Gründungsmitglied. Ein schwerer Schicksalsschlag war der Tod seiner Frau Sophie im Jahre 2014.
Dankbar war Adolf Mädl, der zuletzt seinen Lebensabend im Seniorenheim St. Martin in Neustadt verbrachte, über die fürsorgliche Hilfe von Schwiegertochter Karin und Sohn Robert. Die Trauergemeinde verabschiedete sich mit den Liedern: "Jesus, meine Zuversicht" und "Von guten Mächten", während der kleine Kirchenchor unter Kantor Andreas Kunz (Orgel) "So nimm denn meine Hände" und "Meine Zeit steht in deinen Händen" sang. Die anschließende Urnenbeisetzung erfolgte im evangelischen Friedhof.












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