Floß
10.12.2021 - 09:58 Uhr

Geringe Mieterhöhung ab Januar beim Bauverein in Floß

Die Mieter sollen nicht übermäßig belastet werden. Das beschließt der Bauverein und macht den betroffenen Bürgern im Jubiläumsjahr damit ein Geschenk.

Noch ist das große Wohnbauprojekt im Ortsteil Plankenhammer, der Neubau von zehn barrierefreien Mietwohnungen, nicht fertig, planen Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer, Vorstand und Aufsichtsrat des Bauvereins, die anstehende Sanierung von Mietwohnungen im Anwesen Flossenbürger Straße 24 (Bild). Dort hat auch die Geschäftsstelle der Genossenschaft ihren Sitz. Geplant sind barrierefreie Mietwohnungen im Erdgeschoss des Hauses mit einem neuen Seiteneingang, wo auch künftig die Geschäftsstelle Einzug halten soll. Durch das Freiwerden von vier Mietwohnungen wird dieses Bauprojekt erleichtert. Bild: le
Noch ist das große Wohnbauprojekt im Ortsteil Plankenhammer, der Neubau von zehn barrierefreien Mietwohnungen, nicht fertig, planen Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer, Vorstand und Aufsichtsrat des Bauvereins, die anstehende Sanierung von Mietwohnungen im Anwesen Flossenbürger Straße 24 (Bild). Dort hat auch die Geschäftsstelle der Genossenschaft ihren Sitz. Geplant sind barrierefreie Mietwohnungen im Erdgeschoss des Hauses mit einem neuen Seiteneingang, wo auch künftig die Geschäftsstelle Einzug halten soll. Durch das Freiwerden von vier Mietwohnungen wird dieses Bauprojekt erleichtert.

Wenn auch die Erlöse aus der Hausbewirtschaftung durch den Verband bayerischer Wohnungsunternehmen in München seit Jahren als „nicht zufriedenstellend“ bezeichnet werden, Vorstand und Aufsichtsrat des Bauvereins in Floß haben sich durchgerungen, die Mieter nicht noch mehr als vertretbar zu belasten. Waren es in den vergangenen Jahrzehnten zwei Prozent, die jährlich auf die Nettomiete angehoben wurden, so werden es in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 jeweils nur ein Prozent jährlich sein.

Vorstand und Aufsichtsrat haben Einigung darüber erzielt, im Jubiläumsjahr 2020 den Wohnungsmietern ein Geschenk zukommen zu lassen. Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer hat die Entscheidungen von Vorstand und Aufsichtsrat, die Nettomieten anzuheben, umgesetzt. Daraus spreche eine große soziale Einstellung aller Verantwortlichen des Unternehmens.

Umfrage zum Gremium

Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer hat sich in Absprache mit Berater Fred Lehner dafür entschieden, im Rahmen einer Umfrage die Konstituierung des Gremiums vorzunehmen. Unverbindlich wurden Thomas Stetter als Vorsitzender und Peter Girke als neuer stellvertretender Vorsitzender vorgeschlagen. Das Ergebnis bei den Mitgliedern der Baugenossenschaft „Eigenheim“ über die Ergänzungswahl im Aufsichtsrat war eindeutig. Wegen Erreichung der Altersgrenze ist nach 35 Jahren der bisherige stellvertretende Vorsitzende Hans Lindner aus dem Gremium ausgeschieden. Von den 72 abgegebenen gültigen Stimmen haben sich 56 Mitglieder für den unverbindlichen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, Jochen Zuber, entschieden. Thomas Stetter soll Vorsitzender des Aufsichtsrates beim Bauverein bleiben. Er wurde mit einem Vertrauensbeweis von 62 Stimmen ausgestattet. Die Aufsichtsräte haben die Möglichkeit, sich bis zum Jahresabschluss, 31. Dezember durch Abstimmung zu äußern.

Fest steht auch jetzt das endgültige Umfrageergebnis der Mitglieder über Jahresabschluss, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2020. Von 72 abgegebenen gültigen Stimmen waren 65 Mitglieder mit Jahresabschluss, Gewinn- und Verlustrechnung einig.

Ausschluss eines Mitglieds

Dass ein Mitglied zum Schluss des Geschäftsjahres ausgeschlossen werden kann, wenn es durch ein genossenschaftswidriges Verhalten schuldhaft oder unzumutbar das Ansehen oder die wirtschaftlichen Belange der Genossenschaft oder ihrer Mitglieder schädigt oder zu schädigen versucht, bestimmt die Satzung. Davon will der Vorstand nunmehr bei einem Mitglied Gebrauch machen. Das bisherige Ausschlussverfahren wird den Vorstandsmitgliedern, die darüber zu entscheiden haben, zur Abstimmung gestellt.

Über den Sachstand des laufenden Wohnhausprojekts in Plankenhammer/Floßleite berichtete Mauerer sehr ausführlich. Ebenso wird in dem Rundschreiben über die bisherigen Wohnungsbewerber, über neue Beitritte und über Kündigungen von Wohnungen und Carports berichtet.

Floß02.11.2021
Hintergrund:

Aus der Mitteilung der Baugenossenschaft "Eigenheim"

  • Größte Hauseigentümerin (39 Häuser) und Vermieterin (120 Wohnungen, 14 Garagen und 23 Carports, dazu 26 verwaltete Eigentumswohnungen) der Gemeinde Floß
  • Mit der Anhebung der Wohnungsmieten liegt der monatliche Netto-Mietpreis im Durchschnitt bei den Alt- und Neubaumieten bei rund 3,80 Euro pro Quadratmeter.
  • Anliegen der Mieter - meist geht es um notwendige Instandsetzungen und Reparaturen - will die Genossenschaft soweit als möglich gerecht werden.
  • Bauverein sieht sich weiterhin als Gradmesser bei den Ortsmieten und als ein Vermieter mit bezahlbarem Wohnraum.
 
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