25.11.2019 - 16:50 Uhr
FlossOberpfalz

Mit „goldenem Kontakt“ ausgezeichnet

Eine Idee hat sich 40 Jahre gehalten: In einer Feierstunde würdigt SPD-Fraktionssprecher Robert Lindner die Erfolgsgeschichte der SPD-Ortsvereinszeitschrift „Kontakt“. Um den Fortbestand ist ihm nicht bang.

Mit einem „Goldenen Kontakt“ wurden Willi Meyer (Dritter von links) und Jochen Wolfrum (Dritter von rechts) als Initiatoren der ersten Stunde von Robert Lindner (Zweiter von links) und Eli Dreßler (Zweite von rechts) ausgezeichnet. Sabrina Lacher (links) und Sara Müller (rechts) haben die vergangene Ausgabe erstellt.
von Harald MeierhöferProfil

Eine Begründung, warum und weshalb im Jahre 1979 dieser Weg beschritten wurde lieferten die Verfasser der ersten Stunde, Willi Meyer und Jochen Wolfrum, in der Jubiläumsveranstaltung im Gasthof "Goldenen Löwe". „Wer die Zukunft gestalten will, muss auch die Vergangenheit kennen. Alles hängt auch mit der Zeit zusammen", sagte Ehrenmitglied Meyer.

Er befasste sich mit dem geschichtlichen Rückblick in die 70er Jahre und stellte dabei Parallelen zu heute fest. Meyer sprach die Zeit des Aufschwungs, den Mauerbau, die „Spiegel-Affäre“ und auch Angriffe auf die Pressefreiheit an. „Politische Geschehnisse wiederholen sich“, so Meyer und erinnerte auch an die Juso-Gründung im Jahre 1971 im Kreisverband, dessen Vorsitz er damals übernahm. „Die rechte Presse der damaligen Zeit“ habe zur Gründung des Flosser "Kontaktes", so Meyer.

Jochen Wolfrum blickte im Anschluss zurück ins Jahr 1979. Über sporadische Gespräche im damaligen Gasthaus „Malzer“ kam es zum ersten Redaktionsstab zusammen mit Willi Meyer, Albert Landgraf und Georg Schödl. „Präzise, sachgerecht und objektiv“ sollten die Darstellungen sein, und dies auch bei der Kritik am politischen Gegner. Es sollte kein Käseblatt werden.

Damals wurde alles per Hand gemacht. Schere und Klebstoff waren das Hauptwerkzeug, die Zeitschrift zu erstellen. Der Zuspruch der Mitglieder habe von Ausgabe zu Ausgabe beflügelt. Wolfrum freute sich, dass alles sich über 40 Jahre gehalten habe und dankte im Rückblick auch Sigi Schuller sowie Heinrich Schroeter und Ehefrau Gunthild für die Mitwirkungen. Der „Kontakt“ folge heute immer noch den gleichen Grundgedanken, so sein Resümee.

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