Floß
15.03.2019 - 10:26 Uhr

Günter Reinl bleibt Jagdvorsteher

Wie ernst Jagdvorsteher Günter Reinl von der Jagdgenossenschaft Schönbrunn seine Aufgabe nimmt, zeigte sein Rechenschaftsbericht über das Jahr 2018 in der Mitgliederversammlung im Gasthaus "Bärnstüberl„ in Würzelbrunn.

Das wissen auch die Jagdgenossen und bestätigten Reinl daher bei den Neuwahlen erneut für fünf Jahre im Amt.

Wiedergewählt wurden auch Robert Mädl aus Haupertsreuth (Jagdvorsteher/Stellvertreter), die Beisitzer Werner Bock und Gerhard Käs, beide Schönbrunn, Willi Meierhöfer aus Haupertsreuth als Kassier und Gerhard Käs als Schriftführer. Rechnungsprüfer bleiben Richard Riedel aus Hardt und Josef Baierl aus Kühbach.

Reinl kam auf Volksbegehren zum Bienensterben zu sprechen und meinte, dass die Öffentlichkeit dadurch wachgerüttelt wurde. Auch in der Tierwelt sehe es nicht anders aus. Hasen sehe man nur vereinzelt, Füchse als Gesundheitspolizei gebe es noch und Wildschweine haben eine nicht unwichtige Rolle im Wald. Allerdings verursachen derzeit zu viele Schwarzkittel erhebliche Schäden auf Felder und Wiesen. Deshalb sei eine Dezimierung nach Meinung des Jagdvorstehers jederzeit vertretbar.

Eine Daseinsberechtigung habe auch das Rehwild. Leider seien in der Flosser Hegegemeinschaft die Verbissschäden viel zu hoch. Der Jagdvorstand habe sich mit diesem Thema eingehend befasst und war sich einig, dass eine Erhöhung des Abschusses von bisher 69 Stück in 3 Jahren auf 75 Stück Rehwild vertretbar erscheine. Nach Ansicht des Forstbetreuungsbeamten Sebastian Höllerer sollten die Ansitze der Jagdpächter nicht nur an den Waldrändern, sondern in den Wald gestellt werden.

Hege und Pflege des Jagdreviers könnten sich sehen lassen. Deshalb dankte der Jagdvorsteher den bisherigen Jagdpächtern Max Völkl und Florian Dambeck. Dambeck scheidet aus dem Jagdpachtvertrag zum 31. März aus. Der Jagdvorsteher bezeichnete ihn als einen interessierten und engagierten Pächter, der sein Handwerk verstand. Seinem Nachfolger Christian Lochner wünschte Reinl ein gutes Eingewöhnen in der Schönbrunner Jagd.

Bis ins Detail erläuterte Kassier Willi Meierhöfer das Zahlenmateria. Zustimmung fand der Vorschlag des Jagdvorstandes, die Jagdpacht 2018/2019 auszuzahlen. Es gibt drei Euro je Hektar. Die Auszahlung erfolgt im Jagdjahr 2020.Über die Jagsausbeute 2018 gab Jagdpächter Max Völkl beim Jagdessen einen ausführlichen Bericht. Der Abschussplan sei eingehalten worden. Geringer als im Vorjahr sei der Abschuss von Wildschweinen ausgefallen, es waren 6 Schwarzkittel (im Vorjahr 25).

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