Bürgermeister Günter Stich spricht nicht zum ersten Mal von einem „Stück Zukunft“, als er das Straßenfest zum Abschluss der Erschließung eröffnet. Und er stellt im Wissen um die Konkurrenz der benachbarten Gemeinden ein weiteres Mal die Vorzüge des Marktes heraus. „Floß hat viel zu bieten“, ruft er beinahe euphorisch aus. Er zeigt sich sicher: „Bald werden hier schon die ersten schmucken Häuser entstehen.“ Vielleicht feierten die neuen Bewohner im nächsten Jahr schon ihr eigenes Straßenfest.
Mit einem „Am Sonnenhang möge alles gelingen, auf eine gute Zukunft!“ durchschneidet der Bürgermeister mit den an Ausweisung und Bau Beteiligten das symbolische rote Band. Der evangelische Pfarrer Wilfried Römischer, der seinen verhinderten katholischen Kollegen Max Früchtl mit vertritt, hat vorher den Segen gesprochen und dabei die Bedeutung eines Zuhauses herausgestellt („das gehört ganz bestimmt zum Wichtigsten in einem Leben“).
Wie der Geschäftsführer der Weidener BEKoG, Stefan Prechtl, gegenüber den Oberpfalzmedien sagt, sei man außerordentlich zuversichtlich, die Bauplätze in Kürze verkaufen zu können. Die 16 Reservierungen seien durchaus ernsthafter Natur, in der kommenden Woche schon würden die ersten Verkäufe beurkundet. Die BEKoG ist neben der Flosser Raiffeisenbank der Verkäufer der Grundstücke.
Interessierte nutzen an diesem sonnigen Nachmittag am „Sonnenhang“ die Möglichkeit, sich den Zuschnitt der Parzellen anzusehen, die zwischen 600 und 1900 Quadratmeter groß sind. Das Architekturbüro Schabner gibt via 3-D-Darstellung einen virtuellen Blick auf die Bebauungsmöglichkeiten der überwiegend am Hang gelegenen Grundstücke. Vertreter der ETZ Nordoberpfalz bieten eine Energieberatung an, Bankvertreter geben Tipps zu Finanzierung und Fördermöglichkeiten, während die Markträte Kaffee und Kuchen, Bier und Bratwürste verkaufen. Die Firmengruppe Gollwitzer, die den Tiefbau der Erschließung erledigt hat, kümmert sich mit Mini-Bagger und Drachensteigen darum, dass die Kinder sich nicht langweilen.













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