Floß
25.02.2022 - 10:49 Uhr

Katholische Kirchenstiftung Floß bereitet sich mit 6.000 Euro auf Kindergartensanierung vor

Zahlen und Fakten offen auf den Tisch zu legen, ist eine der großen Stärken des Flosser Pfarrers Max Früchtl gegenüber allen Pfarrangehörigen und Gläubigen in der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer. Dazu gehört, dass Pfarrmitglieder in das im Pfarrbüro aufgelegte Zahlenwerk Einsicht nehmen können. Kindergarten und Friedhof werden separat abgerechnet.

Als größten Posten der Gesamtausgaben von 86.037 Euro benennt Früchtl 28.771 Euro für Pfarrbüro, Ehrenamtspauschalen, Kirchenmusik und -reinigung. Für Liturgie, Blumenschmuck, Pfarrbrief, Telefon, Postgebühren und Reparaturen wurden 10.715 Euro aufgewendet. Heizung, Strom, Wasser, Abwasser, Müllabfuhr und Container schlagen mit 15.500 Euro zu Buche. Beim Pfarrheim sind das 6.500 Euro. Mitarbeitende erhielten als Entschädigung 850 Euro, an die Kinder- und Jugendarbeit gingen 1.600 Euro. Für Jubiläen und Geburtstage listete Früchtl 1.900 Euro Ausgaben auf und für Pfarrcaritas 1.100 Euro sowie für die Nikolauskirche 14.000 Euro. Planungen für die anstehende Kindergartensanierung und -erweiterung kosteten 6.000 Euro.

Bei den Einnahmen stehen 47.330 Euro aus Kirchgeld, Messstipendien, Kollekten, Spenden, St. Nikolauskirche und Opferstock zu Buch. Weitergeleitete Kollekten an Adveniat, Missio, Misereor, Sternsinger, Caritas und andere kamen 9.545 Euro zusammen. Die Zuschüsse aus der Diözese im Rechnungsjahr 2021 beziffern sich auf 79.400 Euro. Dazu kommen noch 34.700 Euro aus gewährten und bisher nicht verbrauchten öffentlichen Zuschüssen.

Zuversichtlich sind Pfarrer und Kirchenverwaltung, die anstehenden Aufgaben soweit als möglich und finanzierbar erfüllen zu können. Vorrang hat die Innensanierung der Nikolauskirche sowie die Kirchturmsanierung mit Kirchen- und Turmkreuze. Dabei wird die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney nicht vergessen. Auch die Fertigstellung der Sanierung des Herz-Jesu-Hauses steht an und im kirchlichen Friedhof warten weitere Arbeiten zum Unterhalt.

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