Die spontane Idee des Katholischen Seniorenkreises unter Leitung von Marlene Noetzel, der Bevölkerung im ukrainischen Kriegsgebiet humanitäre Hilfe durch finanzielle Spenden zukommen zu lassen, war ein großer Erfolg. Schon die erste Zuwendung von 500 Euro aus den Vereinsgeldern sollte ein deutliches Zeichen der Solidarität sein. Selbstgebackene Kücheln, kleine Kuchen, dazu Kaffee und selbst gefertigte Bastelarbeiten, passend für die Frühjahrs- und kommende Osterzeit, wurden am Freitag in der Anlage des Luitpoldplatzes angeboten.
Schon Tage zuvor war Marlene Noetzel unterwegs, die selbst gebackenen 580 Kücheln, wozu über 24 Kilogramm Mehl verwendet wurden, älteren und gehbehinderten Bürgern im Markt persönlich zuzustellen. Anerkennung gab es für den Markt Floß, der den Verkaufskiosk lieferte und kostenlos zur Verfügung stellte. Auch die Zweigstelle der Volksbank Nordoberpfalz mit Leiter Lothar Kurz öffnete während der Verkaufszeit ihre Tore. Die Käufer und Besucher konnten darin einen angenehmen und bequemen Kaffeeplausch führen. Alle Kücheln und Kuchen und alle bis auf wenige Basteleien fanden innerhalb von 45 Minuten reißenden Absatz. Pfarrer Max Früchtl bedankte sich sehr für das große Engagement der Frauen.
Nicht nehmen ließ es sich Lesya Singer aus Amberg, nach Floß zu kommen. Sie ist Vorsitzende des Vereins "Humanitäre Hilfe für die Ukraine aus Bayern". Mit ihrem Mann Tom war sie von der ersten Stunde des Verkaufs bis zum Ausverkauf dabei, erlebte viel Zuneigung durch die Flosser. Mitgebracht hatte Singer die ukrainische Fahne als Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft.













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