Es war zugleich der Abschluss des 60-jährigen Jubiläums des Posaunenchors Floß. Landesposaunenwartin Kerstin Dikhoff betonte in ihrer Moderation die Freundschaft zu den Oberpfälzern. Mit der Jubiläumsfanfare von Werner Petersen sozusagen ganz frisch komponiert, wurden die Zuhörer Zeugen einer Uraufführung zum 25-jährigen Bestehen des deutschlandweiten Dachverbandes aller Posaunenwerke. Als Gastdirigent stellte sich Professor Thomas Clamor den Zuhörern vor. Er hatte das ganze Wochenende zuvor mit den Jungbläsern auf Burg Trausnitz gearbeitet. Clamor war in jungen Jahren Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, hat sich aufs Dirigieren spezialisiert und ist jetzt Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie, leitet das European-Brass-Ensemble und ist künstlicher Leiter des Sauerland-Brass-Festivals.
Mit dem Converto von Georg Philipp Telemann, arrangiert von Hans Ulrich Nonnemann, ging es im Programm weiter. Intrade, Grave und Vivace trugen die jungen Künstler beeindruckend vor. Dikhoff stellte dem Publikum den Landesjugendposaunenchor vor. Die Bläser sind zwischen 16 bis 26 Jahre alt und treffen sich drei Mal im Jahr in Bayern zu Probenwochenenden.
Die Suite von Jens Uhlenhoff, geschrieben für zwei Bläserchöre auf dem Kirchentag, war ein weiterer Beitrag der jungen Musiker. Ebenso die „Fanfare for Peace" von Stefan Mey. Mit seinen symphonischen und monumentalen Klängen beschwört Komponist Christian Sprenger Bilder von der Wartburg in der Morgendämmerung herauf, macht Luthers inneren Gewissenskampf und sein Ringen um Erkenntnis und Verstehen hörbar. Der Bläserchor brillierte durch das Dirigat von Clamor bei der Aufführung.
Die Bläser verabschiedeten sich aus Floß unter anderem mit „Rise and Shine" von Christian Sprenger und der Konzertouvertüre „Where Eagles Soar" (Wo Adler fliegen), in der Komponist Steven Reineke die Schönheit des US-Staats Maine musikalisch darstellen will. Langer Applaus war der Lohn der Bläser. Die Zuhörer unterstützten des Landesjugendposaunenchor mit Spenden.













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