Der Marktrat ist übereinstimmend angetan von dem, was sich die Beratungsgruppe Ortsmarketing ausgedacht hat: Die Weihnachtsbeleuchtung soll künftig auch auf die Vohenstraußer Straße und den Luitpoldplatz ausgedehnt werden.
Der Zweite Bürgermeister Oliver Mutterer (FDP/UB) sagt, die Anschaffungskosten rechneten sich schnell, wenn man den deutlich geringeren Energieverbrauch der neuen Beleuchtung gegenüber den alten 25-Watt-Birnen betrachte.
Die neue Beleuchtung soll auch im Sommer hängenbleiben, was bedeuten würde, dass der Bauhof nicht mehr zum Auf- und Abbau ausrücken müsste. Wie sich die deaktivierte Weihnachtsbeleuchtung an den Läden und Häusern ausnimmt, wolle man sich im kommenden Sommer erst einmal ansehen.
Gollwitzer: "Meilenstein"
Die bisherigen zwei Sanierungsgebiete im Rahmen des ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept), Marktkern und Judenberg, werden zu einem neuen Sanierungsgebiet namens "Historischer Marktkern" zusammengefasst. Das beschloss der Marktrat auf Wunsch der Regierung. Die Fläche des Sanierungsgebietes verdoppelt sich damit fast. Der CSU/FL-Sprecher Harald Gollwitzer spricht von einem "Meilenstein in der Ortsentwicklung". Das sehen die anderen Fraktionen nach eigenem Bekunden genauso.
Zeno Natur will auf zwei Grundstücken bei Würzelbrunn (Gemarkung Schönbrunn) eine Photovoltaik-Anlage bauen. Dies setzt jedoch eine Änderung des Landschafts- und Flächennutzungsplans voraus. Der Marktrat befürwortet die Pläne "grundsätzlich". Knackpunkt ist, dass eines der beiden vorgesehenen Grundstücke an das Landschaftsschutzgebiet Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald grenzt. Der Markt sei im Gespräch mit dem Landratsamt, um abzuklären, wie weiter vorzugehen ist.
Lob für Arbeit der AWO
Der Marktrat lobte die Arbeit der Mittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe des AWO-Ortsvereins an der Grundschule. Das Defizit aus dem vergangenen Schuljahr in Höhe von etwas mehr als 1100 Euro übernimmt die Gemeinde. Der Personalkostenzuschuss erhöht sich um 500 Euro auf 3500 Euro. Bernd Meier (SPD) dankt als Kassier des AWO-Ortsvereins für die Unterstützung. FDP/UB-Sprecher Heinz Kett spricht von einer "sehr wertvollen Arbeit".
Gelobt wird auch der evangelische Kindergarten "Unterm Regenbogen", und zwar nicht nur für seine pädagogische Arbeit, sondern auch für seine Sparsamkeit, wie Bürgermeister Günter Stich sagt. Die Betriebskostenabrechnung des Kindergartens ergibt einen Überschuss von etwas mehr als 7700 Euro.
Noch mehr Onlinedienste
Im Rahmen des staatlichen Förderprogramms "Digitales Rathaus" erweitert der Markt sein bisheriges Angebot. Künftig können auch Geburts-, Ehe- oder Sterbeurkunden online beantragt werden. Die Kosten von etwas mehr als 5200 Euro für die Erweiterung der Onlinedienste werden mit 80 Prozent bezuschusst.
Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl im März 2020 bleibt wie bisher Franz Üblacker, dessen Stellvertreter Kämmerer Klaus Grünwald.
Der SPD-Sprecher Robert Lindner regt an, die Städtepartnerschaft mit Tlucna auf Hinweisschildern zu bewerben und künftig Infotafeln immer auch zweisprachig zu gestalten.
ALE prüft Förderfähigkeit
Der CSU/FL-Sprecher Harald Gollwitzer erkundigt sich nach dem Stand in Sachen Dorferneuerung Kalmreuth-Schlattein und der Brücke in der Püchersreuther Straße. Die Pläne für die Dorferneuerung werden laut Bürgermeister noch im Oktober dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) vorgelegt, das die Förderfähigkeit der Maßnahmen prüft. Die Brücke muss laut Stich erneuert werden; wenn die Witterung es zulässt, soll damit noch heuer begonnen werden.













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