Der Schießsport war für Josef Pschierer sein großes und leidenschaftliches Hobby. Er gehörte zwei Vereine, der Königlich privilegierten Schützengesellschaft 1834 Floß und dem Schützenverein Eichenlaub in der Kreisstadt Neustadt a. d. Waldnaab an, die durch Abordnungen bei der Trauerfeier vertreten waren. Seine Kameradschaft war beispielhaft, dazu zeichnete ihn seine sportliche Fairness besonders aus. Auch seine Frau Maria hatte Spaß und Freude am Schießsport und war lange Zeit aktiv. Sein engagiertes Vereinsleben fand dankbare Anerkennung.
Einen Tag vor dem Heiligen Abend ist Josef Pschierer gestorben. Im Trauergottesdienst am Dienstag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer hatte Pfarrer Max Früchtl in bewegenden Worten die Lebensstationen des Verstorbenen in Erinnerung gebracht. Josef Pschierer ist am 3. Juli 1957 in Floß als Sohn der Eheleute Elisabeth und Wenzl Pschierer geboren, mit seinen Geschwistern aufgewachsen, besuchte die Flosser Volksschule und erlernte den Beruf des Kristallglasschleifers.
Später arbeitete er bei der Flosser Firma Nexans und vor dem Rentenalter bei der Firma Schulte und Schmidt in Flossenbürg. Am 18. Mai 1978 schloss er mit Maria den Bund fürs Leben. Tochter Anja und Sohn Michael waren das große Familienglück. Seine Freizeit widmete er dem Schießsport und errang eine Reihe von hohen Auszeichnungen, Medaillen und Ehrungen. Treue Mitgliedschaft hielt er dem Fischereiverein Floß wo er ein exzellenter Zubereiter von Fischgerichten war, und dem Kleintierzuchtverein Floß und Umgebung.
Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahm das Trio „Armonia Cante“ aus Neustadt/Waldnaab unter Leitung von Elisabeth König mit den Liedern: „Alles hat seine Zeit", „Ich trau auf dich o Herr“ und „Jeder Mensch braucht einen Engel“. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis im katholischen Friedhof statt.













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