Für den Flosser Marktgemeinderat gibt es keine Zweifel: Die Gemeinde beteiligt sich weiterhin an der Ökomodell-Region Naturparkland Oberpfälzer Wald. Und so hat das Gremium in seiner Sitzung am Mittwoch der Weiterführung im Jahr 2027 beschlossen.
Ökomodellregion erweitern?
Laut Bürgermeister Robert Lindner „bestehen Bestrebungen, die Ökomodellregion zu erweitern“. Da kommen seinen Aussagen zufolge lediglich Nachbargemeinden infrage. „Wir arbeiten daran“, versicherte der Rathauschef. Außerdem wies er darauf hin, dass das derzeitige Projektmanagement mit einer Kürzung der Wochenstunden einverstanden sei.
Die Kosten für die Marktgemeinde Floß bezifferte er nach den aktuellen Berechnungen auf 3.909,32 Euro für das Jahr 2027 und sprach von einer Kostenbeteiligung in Höhe von 13,11 Prozent. Beteiligt sind neben Floß derzeit Eslarn, Flossenbürg, Leuchtenberg, Moosbach, Pleystein, Tännesberg, Vohenstrauß, Waidhaus und Waldthurn.
Lindner: "Sinnvolle Lösung"
Am Ende stimmten alle für die weitere Beteiligung. „Das Projektmanagement soll mit 20 Wochenstunden die Projektarbeit weiterführen“, sagte Lindner und nannte dies eine sinnvolle Lösung.
Keine Diskussion gab es auch bei der Bestätigung der in der Dienstversammlung der Feuerwehr Floß am 12. Juni gewählten Kommandanten. Während Felix Müller für weitere sechs Jahre gewählt worden war, hatte Patric Jung die Nachfolge des nicht mehr kandidierenden Stellvertreters Harald Träger angetreten.
Felix Müller weiter Kommandant
Einig waren sich die Ratsmitglieder, Felix Müller erneut zum federführenden Kommandanten zu bestellen. „Felix war das auch in den vergangenen Jahren“, erklärte der Bürgermeister.
„Das Thema beschäftigt uns schon länger“, war seine Aussage zum Projekt „Flossenbürger Straße 14“. Dieses hatte der Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsausschuss in der Sitzung am 18. Juni behandelt. „Voraussichtlich ist eine Direktvergabe ohne nationale oder internationale Ausschreibung möglich“, informierte er aus der Rücksprache mit Baudirektorin Sabine Pollinger von der Regierung der Oberpfalz.
Der Genehmigung des von Manfred Bock erstellten Planentwurfs mit der Kostenschätzung von rund 100.000 Euro stand deshalb nichts mehr im Wege. Die Maßnahme soll laut Bürgermeister Lindner für 2027 eingeplant werden.
Haushaltplan 2026 genehmigt
„Die Kommunalaufsicht des Landratsamtes hat den Haushaltsplan 2026 genehmigt“, war eine weitere erfreuliche Mitteilung des Bürgermeisters. „Die notwendige Kreditermächtigung ist damit erteilt.“ Das war für den SPD-Fraktionssprecher Markus Staschewski Grund für den Hinweis, der Kämmerei in der Haushaltssitzung am 21. Mai zurecht Dank ausgesprochen zu haben.
Keine Einwände gab es auch zum Anbau an das bestehende Wohnhaus auf einem Grundstück in der Gemarkung Floß. „Das Bauvorhaben liegt im Innenbereich in einem Gebiet ohne Bebauungsplan, und öffentliche Belange sind nicht beeinträchtig“, zitierte Lindner aus der Stellungnahme der Verwaltung. Das gemeindliche Einvernehmen war somit Formsache.
Bürgerfest am 25. Juli
„Die Flosser Landwehr wird wieder anböllern“, kündigte der Rathauschef das inzwischen 48. Bürgerfest am 25. Juli an. Der Startschuss fällt um 15 Uhr. Für Musik sorgen laut seinen Worten die „Neuhauser Boum“ und die „King-Size Combo“. Er wies darauf hin, dass das Flosser Brauhaus keine Preiserhöhung geplant hat, sodass für die Getränke die Preise von 2025 gelten. „Das sind 4,20 Euro für alkoholische und 3,20 Euro für alkoholfreie Getränke“, sagte Lindner und hatte die Ratsmitglieder hinter sich.
„Es ist schön, dass zwei Flosser im Verwaltungsrat der Vereinigten Sparkassen vertreten sind“, freute sich der zweite Bürgermeister Oliver Mutterer von der Bürgerliste. Er gratulierte sowohl dem Bürgermeister als auch Günter Stich zu ihrem verantwortungsvollen Amt.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.