15.05.2019 - 12:16 Uhr
FlossOberpfalz

Sanierungsarbeiten in Hardtheim

Mietwohnungen der Anwesen Hardtheim sollen eine neue zentrale Heizungsanlage bekommen. Die Vorstandsvorsitzende der Baugenossenschaft erläutert bei der Mitgliederversammlung die Zusammenhänge der bevorstehenden Auftragserteilungen.

Die zu Beginn der 1920iger Jahre aus heimischen Granitgebauten im Ortsteil Hardtheim an der Floßenbürger Straße gebauten Mietwohnhäuser werden durch den Einbau zentraler Heizungsanlagen mit hohem Kostenaufwand saniert.
von Fred LehnerProfil

Der Einbau einer zentralen Heizungsanlage in den Mietwohnungen der Anwesen Hardtheim 13 bis 20 wird für die Baugenossenschaft "Eigenheim" das größte Bauprojekt des laufenden Geschäftsjahres. 420 500 Euro sollen investiert werden. Diese Entscheidung hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft in der vergangenen Sitzung getroffen. Nun erläuterte Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer in der Geschäftsstelle der Baugenossenschaft die Zusammenhänge der bevorstehenden Auftragserteilungen.

Bei der Entscheidung für eine Ölheizung haben laut Mauerer sowohl die Kosten als auch die Wartung eine Rolle gespielt. Die Bauleitung soll die Planungsgesellschaft "Grünwald & Ach" aus Weiden übernehmen. Bei den Handwerks- und Installationsarbeiten kommen erneut heimische Firmen zum Zuge. Für bauliche Maßnahmen, wie etwa bei den Heizungstanks in den Nebengebäuden, erhält das Bauunternehmen Helmut Kreuzer aus Lanz den Auftrag. Die Genossenschaft lege großen Wert darauf, dass bis zu Beginn der Heizungsperiode im Herbst die Bauarbeiten abgeschlossen sind, betonte Mauerer. Dazu seien auch einige Sanierungsarbeiten in den Wohnungen notwendig. Entscheidend sei dabei, dass die Finanzierung gesichert werden konnte. Die Baugenossenschaft nehme auch diesmal über die Raiffeisenbank Floß/Flossenbürg öffentliche Mittel aus dem KfW-Förderprogramm mit zinsgünstigen Darlehen in Anspruch. Außerdem seien staatliche Zuschüsse zu erwarten. All dies mache die Umlage für die Wohnungsmieter erträglich.

Ein weiterer Punkt in der Sitzung waren die zum 31. Dezember auslaufenden Verträge über die Kabelanschlüsse für Mietwohnungen mit der Kabel Deutschland. Diese sollen um weitere fünf Jahre verlängert werden. Entscheidend für die Vertragsverlängerung sei gewesen, dass keine Kostenerhöhungen eintreten, erklärte Mauerer.

Auch die Regelung von Wohnverhältnissen waren in dieser Sitzung ein Thema. Wohnungskündigungen wurden ebenso akzeptiert wie die Zuteilung freiwerdender Mietwohnungen an Interessenten und Bewerber. Derzeit gebe es keine leerstehenden und vermietbaren Wohnungen. Dies sei ein weiterer Beweis dafür, wie dringend notwendig und begehrt preisgünstiger Wohnraum ist.

Viel Raum nahmen bei den Beratungen für das laufende Geschäftsjahr notwendige Instandsetzungsmaßnahmen in Mietwohnungen und im Hausbesitz ein. Ob es bei den Garagenstellplätzen in der Schönbrunner Straße (Nähe Eigenheimsiedlung) zu einer Neugestaltung komme, bedürfe nach Vorlage einer planerischen Darstellung noch der Beratung.

Die Genossenschaft kann am 27. Juni auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken. "Wir werden auf dem Boden bleiben", erklärte Mauerer, die sich mit Berater Fred Lehner um Organisation und Vorbereitung kümmern werde.

Nächste ordentliche Mitgliederversammlung:

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung soll am Samstag, 25. Mai, um 14 Uhr im Gasthaus "Weißes Rößl" stattfinden. Neben Geschäftsbericht, Genehmigung des Jahresabschlusses, Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz wird es Ergänzungswahlen zum Aufsichtsrat geben. Die Teilnehmer sind Gäste der Genossenschaft.

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