Wirtschaftlich wurde gut gearbeitet. Das freute Vorsitzenden Willy Meierhöfer aus Haupertsreuth, was er in der Lichtmessversammlung im Gasthaus Plödt in Diepoltsreuth zum Ausdruck brachte. Die Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Michael Bock und forstlichem Berater Sebastian Höllerer könne nicht besser sein. Das sei ein Grundpfeiler für die Sicherung der Existenz der Vereinigung, obgleich es wohl Fusionsgedanken mit benachbarten Forstbetriebsgemeinschaften gibt.
Bock ging in seinem Bericht auf den Schnittholzmarkt und die Probleme mit schlechten Qualitäten ein. Alle Sägewerke produzierten weiterhin auf hohem Niveau. Der Absatz der schlechten Sortimente ( Käferholz, D-Holz, verblaute Kiefer) werde zunehmend schwieriger. Hierbei sei sowohl die Qualität als auch die Menge problematisch. "Der europäische Markt ist aktuell gesättigt."
Der Rundholzmarkt wird 2019 weiterhin durch das Kalamitätsholz bestimmt. Immerhin habe der Sturm „Vaia" 15 Millionen Festmeter Schadholz verursacht. Dieses Holz werde in den nächsten Wochen auf den Markt drängen. Dadurch verschlechtere sich zunehmend die Verkaufsposition der Privatwaldbesitzer. Frische Waldhackschnitzel könnten kostenneutral abgesetzt werden.
Bei ordnungsgemäß gelagerten Holzpoltern könne eine zügige Abfuhr garantiert werden. Mengen unter 20 Festmeter müssten grundsätzlich als Kurzholz ausgehalten werden. Geschäftsführer Bock empfahl den Waldbauern, einen Frischholzeinschlag nur nach Rücksprache mit der WBV vorzunehmen. Eine konsequente Aufarbeitung von Schadholz sei wichtig, Jungbestände sollten vorrangig behandelt werden. Gut sei derzeit die Faserholznachfrage. Erste Erfahrungen habe man mit einem Sammellagerplatz in Ellenbach gemacht. Der Hauptzweck, das Verbringen des Schadholzes, sei damit erfüllt worden. Das Angebot der unabhängigen Beratung durch Revierförster Sebastian Höllerer sollte auch bei Pflanzung von Laubholz genutzt werden.
Die Bilanz erläuterte im Detail Bernhard Irlbacher. Abgeschlossen wurde das Wirtschaftsjahr 2018 mit 344.191 Euro Einnahmen und 339.338 Euro Ausgaben. Schließlich war die Versammlung mit dem Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2019 der in Einnahmen 31.100 Euro und in Ausgaben 35.000 Euro vorsieht, einverstanden.
Nach dem Bericht des Revierförsters Sebastian Höllerer ehrten die Verantwortlichen für 40 Jahre Mitgliedschaft Georg Völkl und Rudolf Lindner, Gailertsreuth. Die Betriebe Pfaffenzeller, Haupertsreuth, Bergler, Gailertsreuth, Einweg, Diebersreuth, und Käs, Schönbrunn, halten der WBV seit 50 Jahren die Treue.














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