Floß
25.04.2019 - 11:57 Uhr

Schöner wohnen seit 50 Jahren

Bei der Baugenossenschaft "Eigenheim" arbeiten alle gut zusammen. "Probleme werden gemeinsam gelöst", erklärt Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer.

Vor 50 Jahren, im August 1969, wurden die letzten beiden Anwesen Puppberg 7 und 8 mit 8 der insgesamt 28 Eigentumswohnungen im Wohnbaugebiet „Puppberg" erstellt. Daneben entstanden vier Mietwohnungen. Bild: le
Vor 50 Jahren, im August 1969, wurden die letzten beiden Anwesen Puppberg 7 und 8 mit 8 der insgesamt 28 Eigentumswohnungen im Wohnbaugebiet „Puppberg" erstellt. Daneben entstanden vier Mietwohnungen.

1966 entstand das Wohnbaugebiet „Puppberg". Es ist das Verdienst der Baugenossenschaft „Eigenheim" (Bauverein), dem größten Hauseigentümer und Wohnungsvermieter im Markt, dass in einer Bauzeit von knapp vier Jahren (1966 bis 1969) erstmals in Floß 28 Eigentums- und vier Mietwohnungen gebaut werden konnten.

In den folgenden Jahren entstanden weitere sechs Mietwohnungen und sieben Kaufeigenheime. Mit seinen 17 Anwesen (8 Eigentümergemeinschaften, 2 Miethäuser und 7 Kaufeigenheime) sicherte der Flosser Bauverein für 45 Familien preisgünstigen Wohnraum. Allein der „Puppberg" beherbergt derzeit über 81 Einwohner des Marktes.

Zweifellos eine große soziale Tat, die sich der heute 99-jährige Bauverein auf seine Fahne schreiben kann. Entstanden sind die Wohnbauwerke unter dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Fred Lehner. Dieser erinnerte in letzten Versammlung der Eigentümergemeinschaften Puppberg 1, 2, 3, 4, 6, 7 und 8 im Gasthaus "Weißes Rössl" an die Bauphase.

Vorher hatte Vorstandsvorsitzende und Verwalterin der Eigentumswohnungen Marika Mauerer in ihrem Geschäftsbericht herausgestellt, dass die Verwaltung stets bemüht war, anstehende Probleme gemeinsam mit den Wohneigentümern zu lösen. Das sei auch gelungen. Mauerer erläuterte die Zusammensetzung der Betriebs- und Verwaltungskosten, ging auch darauf ein, dass die Baugenossenschaft den Wohneigentümern Freiflächen immer noch kostenlos zur Verfügung stelle und der gesetzliche Prüfungsverband die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens bestätigte.

Damit konnte die Jahresrechnung 2018 Genehmigung finden. Verzichtet werde auf einen Haushaltsvoranschlag für 2019, da über anstehende Instandsetzungen von Fall zu Fall mit den Eigentümern entschieden werde.

Berater Fred Lehner, der Marika Mauerer für ihre nunmehr 7-jährige Verwaltungsarbeit und Geschäftsführung dickes Lob zollte, bat um die Entlastung, die einstimmig erfolgte. Den Wohnungseigentümern wurden Sachbuchblätter, Wohngeldabrechnung und Nachweise über die vorhandene Instandhaltungsrücklage ausgehändigt. Eingeladen wurde zur ordentlichen Mitgliederversammlung der Genossenschaft am Samstag, 25. Mai, um 14.30 Uhr im Gasthaus „Weißes Rößl".

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