Floß
14.05.2019 - 15:17 Uhr

Schwester Berchmana besucht Floß

Die älteren Einwohner dürften Schwester Berchmana noch kennen. Sie war von 1958 bis 1969 Erzieherin im Kindergarten der Herz-Jesu-Anstalt der katholischen Kirchenstiftung.

Zum Erinnerungsfoto an ein freudiges Wiedersehen stellen sich (von links) Schwester Regelind, dritte Bürgermeisterin Rita Rosner, Schwester Berchmana, Pfarrer Max Früchtl, Margit Landgraf, Hans Landgraf und Bürgermeister a. D. Fred Lehner. Bild: le
Zum Erinnerungsfoto an ein freudiges Wiedersehen stellen sich (von links) Schwester Regelind, dritte Bürgermeisterin Rita Rosner, Schwester Berchmana, Pfarrer Max Früchtl, Margit Landgraf, Hans Landgraf und Bürgermeister a. D. Fred Lehner.

Pfarrer Max Früchtl pflegt zum Mutterhaus der Franziskanerinnen in Mallersdorf ein glänzendes Verhältnis. So lernte er auch die Flosser Franziskanerinnen, Schwester Ellen (Maria Lindner) und Schwester Berchmana, sie war von 1958 bis August 1969 als Erzieherin (Kinderschwester) in der Herz-Jesu-Anstalt der katholischen Kirchenstiftung in Floß tätig, kennen.

Schon vor Monaten hatte Pfarrer Früchtl angekündigt, dass Schwester Berchmana ihre frühere Wirkungsstätte besuchen wird. Am Muttertag, 12. Mai, kam sie begleitet von Schwester Regelind nach Floß. Schwester Regelind stammt aus Laaber bei Regensburg, dort wo Pfarrer Früchtl vom September 1987 bis September 2002 in der Pfarrei St. Jakobus wirkte. Sie war über 40 Jahre (von 1973 bis 2013) in Südafrika mit der Schwester Ellen beisammen.

Die beiden Franziskanerinnen feierten am Weltgebetstag für geistliche Berufe in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer die Messe mit. Viele Ältere drückten nach dem Gottesdienst Schwester Berchmana und ihrer Mitschwester die Hand. Ein Wiedersehen mit Freudentränen gab es auch mit dritter Bürgermeisterin Rita Rosner und deren Eltern Margit und Hans Landgraf, mit denen Schwester Berchmana ein freundschaftliches Verhältnis pflegt. Auch Bürgermeister a. D. Fred Lehner erfuhr kurzfristig von dem Besuch. Schwester Berchmana war mit Lehners Schwester Emmi eng befreundet. Damit begründete sich auch das herzliche Verhältnis von Schwester Berchmana zur Familie Paula und Josef Lehner und deren zehn Kinder.

"Was hat sich nicht alles seit meinem Wegzug von der früheren Herz-Jesu-Anstalt in Floß bis heute geändert", resümierte Berchmana. "Es war eine schöne Zeit in Floß, die ich erleben durfte", bekennt die Ordensschwester. Am 25. August 1969 sie mit ihren Mitschwestern Edmundis (Krankenschwester) und Genoveva (Oberin) Floß verlassen und die Station in der Herz-Jesu-Anstalt aufgeben. Dies hatte die Bevölkerung mit großer Bestürzung aufgenommen.

Schwester Berchmana war am 4. Oktober 1958 nach Floß gekommen. Sie übernahm nach der unvergessenen Kinderschwester Hunigundis den Kindergarten. Kinder und Eltern schätzten die Ordensschwester für ihre großartige Haltung und Einstellung in der damaligen Zeit.

Im Gasthaus "Weißes Rößl" beim Mittagessen traf Schwester Berchmana die Geschwister von Emmi Lehner, Rosa und Alfons.

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