11.05.2021 - 10:51 Uhr
FlossOberpfalz

Silbergrau, wohlgenährt und quicklebendig: Drei Küken im Flosser Storchennest

In 17 Metern Höhe ein luftiges Nest: Die drei Flosser Storchenküken betteln eifrig und vehement bei ihren Eltern um Futter.
von Autor LSTProfil

Der Flosser Horst auf dem Masten bei der Spezialtiefbaufirma Gollwitzer ist eine Kinderstube. Drei Küken werden dort von den Herr und Frau Storch versorgt. Gierig strecken die Kleinen ihre Köpfchen nach oben, die Münder weit aufgerissen. Die drei Küken haben Hunger. Für die Eltern, das Flosser Storchen-Paar, das sich dieses Jahr Mitte März zum zweiten Mal nach 2020 auf dem Masten angesiedelt hat, bedeutet das jede Menge Arbeit.

Während ein Altvogel auf Futtersuche unterwegs ist, bewacht der andere den Nachwuchs. „Seit etwas über einer Woche haben wir Gewissheit. Unsere Störche waren heuer richtig flott und überraschten uns wiederum“, freut sich Andrea Gollwitzer, die sich um das wieder nach Floß zurückgekehrte Storchen-Paar kümmert. „Wie schon im letzten Jahr befinden sich drei Küken im Nest.“ Der Unterschied dabei ist jedoch: Alle drei sind quicklebendig und schon wohlgenährt.

Etwas über 30 Tage, so lange brüten in der Regel die Störche, musste Gollwitzer warten, bis die Störche ihr endlich in rund 17 Metern Höhe einen ersten Blick auf ihren Nachwuchs gewährten. Gemeinsam hatten davor das Weibchen und Männchen den von ihr und ihren Kindern vor zwei Jahren in mühevoller Kleinarbeit gestalteten und rund 1,60 Meter großen Horst aus Weidenzweigen und Grasnarben zu einem gemütlichen Nest ausgebaut. Sie legten dann wohl bereits Ende März/Anfang April die Eier. Die wurden in den letzten Wochen von beiden Alt-Vögeln abwechselnd bebrütet.

„Nach etwa zwei Monaten werden die Nesthocker flügge, werden aber noch weitere zwei bis drei Wochen von den Eltern mit Nahrung versorgt. Nach etwa zweieinhalb Monaten werden die jungen Weißstörche selbständig“, erklärt Andrea Gollwitzer, die sich wünscht, dass alle drei Küken entsprechend mit Nahrung versorgt werden können und somit überleben. Das war letztes Jahr leider nicht der Fall gewesen, eines wurde aus dem Nest geworfen.

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