Am Haupteingang standen Helfer mit Masken und Desinfektionsmittel bereit. Pfarrer Wilfried Römischer war sichtlich erfreut über den Gottesdienstbesuch und die Einhaltung der Regeln in der Sitzordnung. Der Pfarrer sprach von einer schlimmen und verrückten Zeit. Freilich: Vor 75 Jahren mussten die Gottesdienste in Kirchenruinen abgehalten werden. In seiner Predigt wählte er das Bibelwort des nächtlichen Lobgesangs zweier gefangener Christen, Paulus und Silas.
Zugleich erinnerte er, dass vor 75 Jahren im Morgengrauen des 9. April l945 Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. In Situationen des Leids ist unser Blick getrübt. Das Gebet aber öffnet ein Fenster der Hoffnung. Und Singen schließt die Tür auf in die Weite. Das taten die Gläubigen dann auch, mit Orgelbegleitung durch Kantor Andreas Kunz.













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