04.02.2020 - 17:24 Uhr
FlossOberpfalz

Theaterkultur in Floß lebt

Der neue Spielleiter Hans Braun hält sein Versprechen. Die Laienschauspieler der Theatergruppe „Zum Pfarrplatzl" stehen im März wieder auf der Bühne. Die Theaterfreunde können sich auf „Chaos im Bestattungshaus" freuen.

Die Laienschauspieler "Zum Pfarrplatzl " um Spielleiter Hans "Jumbo" Braun (Stehend Zweiter von links) bekommen Unterstützung durch Regisseur Andreas Stahl (Stehend, links) und neue Darsteller.
von Fred LehnerProfil

Es ist ein Vermächtnis der früheren Spielleiterin Anni Witzl: Die Darsteller der Theatergruppe „Zum Pfarrplatzl" in der katholischen Kirchengemeinde Johannes der Täufer sollen einmal im Jahr mit einer eigenen Aufführung die Theaterkultur im Markt hoch leben lassen. Gesagt, getan. Seit Wochen schon laufen die vielversprechenden Proben. Mit Andreas Stahl als neuem Regisseur hat Spielleiter Hans "Jumbo" Braun beste Unterstützung erfahren.

"Vorhang auf" heißt es am Freitag, 13. März, um 20 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Josef. Präsentiert wird das Stück „Chaos im Bestattungshaus" von Winnie Abel. Bereits ab Montag, 10. Februar, beginnt beim „Schnapperer" in der Freiherr-von-Lichtenstern-Straße der Kartenvorverkauf. Der Eintritt kostet sechs Euro. Die weiteren Aufführungen folgen am Samstag, 14. März, Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März, jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag, 22. März, gibt es um 15 Uhr eine Nachmittagsvorstellung.

Spielleiter Hans Braun kann sich auch in diesem Jahr auf ein teilweise eingespieltes Team verlassen. Durch das Ausscheiden einiger früherer Darsteller, mussten neue gefunden werden. Für das Publikum gibt es ein Wiedersehen mit Florian Witzl, Felix Witzl, Birgit Vogel, Ilka Lingl, Jumbo Braun, Reinhold Göring und Rita Rosner. Das Ensemble wird mit Bettina Venzl, Michael Helgert und Julia Bäuml neu belebt.

Als Souffleuse ist Silvia Witzl wieder mit dabei und eine dankbare Hilfe, während der technische Ablauf in gewohnt sicherer Weise bei Josef Rosner in Händen ist. Um den Bühnenbau kümmert sich Peter Späth und das Bühnenbild wird von Alfons Stahl gestaltet. Sie alle zusammen sind Garanten für einen vergnüglichen und fröhlichen Abend.

Auch Pfarrer Max Früchtl freut sich, dass die Theaterkultur in seiner Pfarrgemeinde seit über 21 Jahren aufrecht erhalten und gepflegt wird. Festzuhalten bleibt, dass sich die Theatergruppe einig darüber ist, den Erlös der Aufführungen wieder an örtliche Vereine und Einrichtungen zu verteilen. Also wird damit auch ein sozialer Zweck verbunden. Umso lobenswerter ist es, dass sich alle Laienschauspieler ehrenamtlich zur Verfügung stellen und den Theaterbesuchern aus nah und fern Freude bereiten.

Ein kleiner Vorgeschmack über das Stück sei heute schon verraten. Das Bestattungshaus Speck steckt in finanziellen Problemen. Deshalb lässt sich der chronisch pessimistische Bestatter Gerd auf ein unmoralisches Angebot ein. Er ist bereit, für den Fabrikanten Udo Kemp eine Beerdigung zu inszenieren – nur dass dieser gar nicht tot ist. Der Lebemann möchte auf ungewöhnliche Weise von seiner reichen und verbitterten Frau Roswitha loskommen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen. Helfen soll sein unterwürfiger Mitarbeiter Ludwig. Doch als plötzlich immer mehr Geliebte von Udo im Bestattungshaus aufeinander treffen, Gerds lebenslustige Frau Verona den Gerichtsvollzieher abfüllt, Ludwig mit der Geliebten seines Chefs durchbrennt und dann auch noch die lebende Leiche Udo plötzlich verschwindet, droht der unmoralische Plan vollends im Chaos zu versinken.

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