Floß
19.08.2026 - 17:17 Uhr

Floß trauert um Angelika Eismann

Angelika Eismann aus Floß, die im April ihren 70. Geburtstag gefeiert hatte, ist am 1. August verstorben. Die Trauer um eine freundliche, lebensfrohe und hilfsbereite Frau ist groß.

Im Alter von 70 Jahren ist Angelika Eismann in Floß verstorben. Viele Menschen nahmen beim Requiem und bei der anschließenden Beisetzung Abschied von ihr. Symbolbild: Sven Hoppe/dpa
Im Alter von 70 Jahren ist Angelika Eismann in Floß verstorben. Viele Menschen nahmen beim Requiem und bei der anschließenden Beisetzung Abschied von ihr.

Immer aufgeschlossen, freundlich, lebensfroh und hilfsbereit: So war Angelika Eismann aus Floß, die am 1. August verstorben ist. Noch im April war es ihr vergönnt, ihren 70. Geburtstag zu feiern. Eismann war das einzige weibliche Mitglied der Soldatenkameradschaft 1870, deren Vorsitzender ihr Mann Hans seit Jahren ist.

Angelika Eismann wurde am 28. April 1956 in Flossenbürg geboren und wuchs dort auch auf. Nach der Volksschule stieg sie als Krankenschwester ins Berufsleben ein. Sie heiratete Hans Eismann, einen Berufssoldaten aus Floß. Tochter Michaela und später auch die beiden Enkel Paul und Lukas waren das große Familienglück des Paares. Zuletzt arbeitete Angelika Eismann bei Gerhard und Petra Schaller im Gasthaus „Weißes Rössl“.

Das Requiem für die Verstorbene in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zelebrierte Alfons Kaufmann, der von 1992 bis 2007 Pfarrer in Flossenbürg war und zu dem die Familie Eismann ein sehr gutes Verhältnis pflegte. In seiner Predigt würdigte Kaufmann die Verstorbene als "eine im katholischen Glauben fest verwurzelte Christin", die christliche Nächstenliebe gelebt habe. Angelika Eismann war Mitglied im Turnverein 1908, gehörte dem Frauenbund, der Flosser Landwehr und der Soldatenkameradschaft 1870 an.

Erfüllt wurde beim Gottesdienst ein Wunsch der Verstorbenen: In einer Powerpoint-Präsentation wurden Erinnerungen an ihr Leben und ihr Wirken wach. Roswitha Bergmann sprach die Fürbitten für die Verstorbene. Musikalisch gestaltete Bettina Mildner aus Flossenbürg die Trauerfeier mit den Liedern „Herr erbarme dich“, „Halleluja“ und „Segne du Maria“. Unter großer Anteilnahme von Menschen aus Floß und Flossenbürg wurde Angelika Eismann anschließend auf dem katholischen Friedhof beigesetzt.

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