Floß
10.09.2020 - 14:04 Uhr

Trauer um Annemie Kraus

An der Aussegnungshalle im katholischen Friedhof fanden am Mittwoch die Trauerfeierlichkeiten für Annemarie ("Annemie") Kraus aus Hardtheim statt. Die 82-jährige frühere Krankenpflegerin verstarb am 3. September.

Symbolbild: Marius Becker/dpa

Pfarrer Max Früchtl schilderte die Lebensstationen der sehr geschätzten und beliebten Verstorbenen. Kraus erblickte am 24. März 1938 in Hardtheim das Licht der Welt, ging in die Flosser Volksschule und arbeitete in der Knopffabrik Hoch und bei der damaligen Kristallglasfabrik Tritschler, Winterhalter & Co in Neustadt. In St. Marien in Waldsassen erlernte sie den Beruf als Krankenpflegerin, bildete sich weiter und arbeitete über 25 Jahre in der gynäkologischen Abteilung im Neustädter Krankenhaus. Mit Bruder Rainer, der 2008 starb, und dessen Familie, lebte sie eine beispielhafte, innig verbundene Familiengemeinschaft. Auch ihre gepflegten Freundschaften (Wanderungen im Chiemgau mit ihren Freundinnen) waren ihr wichtig. Für ihren Neffen Thomas und dessen Familie war Kraus wie eine treu sorgende Mutter. Obwohl sie 2011 schwer erkrankte, wollte die Verstorbene niemand zur Last fallen. Ihre immer helfende und freundliche, aufgeschlossene und liebenswerte Art zeichnete sie aus. Unter den Klängen von Trompeten wurde Kraus beigesetzt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.