Im katholischen Friedhof wurde am Samstag die Urne der 95-jährigen Rosa Sommer, geborene Heindl, beigesetzt. Ihre Hilfsbereitschaft im Sanitätsdienst des Roten Kreuzes und ihre praktizierte christliche Nächstenliebe hatte Pfarrer Max Früchtl am Samstag im Requiem in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer besonders gewürdigt.
Rosa Heindl wurde am 28. September 1925 in Altzedlisch, Kreis Tachau im Sudetenland, geboren. Mit ihren Eltern Laura und Franz Heindl (früherer Flosser Musikmeister) und ihren Geschwistern wuchs sie dort auf und erlebte die Vertreibung. In der Weikersmühle, früher Gemeinde Gösen, fand die Familie Aufnahme und wohnte später in der Schönbrunner Straße. Mit dem Flosser Friedrich Sommer schloss Rosa Heindl den Ehebund. Im Eigenheim in Hardtheim war die Familie zu Hause. Zwei Söhne vervollständigten das Familienglück. Beide sind verstorben. Der frühere Bürgermeister Fred Lehner hatte Rosa Sommer aufgrund ihrer großen sozialen Verdienste mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. Ihren Lebensabend hatte sie im BRK-Seniorenheim in Weiden verbracht.












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