13.07.2020 - 15:26 Uhr
FlossOberpfalz

Trauer um Klara Sommer

Klara Sommers gehäkelte, gestickte und gestrickte Kunstwerke bereicherten die Basare des Evangelischen Frauenbundes. Sie schmücken auch den Altar der evangelischen Kirche St. Johannes Baptista. Neue Werke wird es von ihr nicht mehr geben.

So wie auf diesem Symbolbild wurde auch Klara Sommers Urne beigesetzt.
von Fred LehnerProfil

Die in Floß am 9. September 1932 geborene Klara Witzl, verheiratete Sommer, bereitete viele Jahre mit ihrer Häkel-, Strick- und Stickarbeit Freude. Am 27. Juni starb sie. Im Trauergottesdienst am Samstag in der evangelischen Kirche St. Johannes Baptista tröstete Pfarrer Wilfried Römischer mit den Worten, dass der Tod zum Leben gehöre und sich die Tür des Friedens öffne.

Die Verstorbene diente über zwei Jahre als Mesnerin in der Kirchengemeinde. Im Trauergottesdienst verabschiedete sich die Gemeinde mit den Liedern "So nimm denn meine Hände" und "Von guten Mächten". Kantor Andreas Kunz interpretierte an der Orgel den Choral "Harre meine Seele". Im evangelischen Friedhof fand die Urnenbeisetzung statt.

Im Seniorenkreis Klub 70 war Sommer lange Zeit aktiv. Sie wuchs in der kinderreichen Familie ihrer Eltern Anna und Ludwig Witzl im Hugo-Wilmersdörfer-Haus auf dem Judenberg auf, ging nach der Schule zur Arbeit als Glasschleiferin nach Altenstadt und verehelichte sich 1950 mit dem Flosser Erich Sommer. Der Ehemann starb bereits 1991. Zwei Söhne und zwei Töchter gehörten zur Familien. Ein Sohn starb bereits im Kindesalter. Auch das überraschende Ableben ihres Sohnes Roland 2015 war ein schwerer Schicksalsschlag. Bis zur Rente arbeitete Klara Sommer bei der Firma "Kabel- und Metallwerke", später Nexans und gehörte dem Betriebsrat an. Den Lebensabend verbrachte sie zuletzt im Seniorenwohnheim "Am Reiserwinkel".

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