Floß
01.10.2020 - 12:43 Uhr

Trauer um Rudolf Achatz

Wie kein Zweiter kannte er sich im Stellwerk und am Schalter des früheren Flosser Bahnhofs aus. Am Erhalt der Natur hing sein Herz. Nun ist Rudolf Achatz 79-jährig verstorben.

Trauer um Rudolf Achatz Symbolbild: Marius Becker/dpa
Trauer um Rudolf Achatz

Seinen Beruf als Bundesbahnbediensteter übte er überaus gewissenhaft aus und verstand es zudem, mit Fahrgästen und Kunden am Bahnhof freundlich und hilfsbereit umzugehen: Rudolf Achatz, Schulstraße. Sein überraschender Tod am 27. September brachte auch Trauer und Bestürzung in der Bevölkerung, zumal er wenige Tage vorher noch mit Nachbarn beisammen war.

Am 9. Februar l941 im „Gärtnerhaisl" in Plankenhammer als Sohn der Eheleute Margarete und Willibald Achatz geboren und mit seinen fünf Brüdern aufgewachsen, besuchte er die Flosser Volksschule und trat in den Dienst der Deutschen Bundesbahn ein. Dort konnte er sein über 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Den Bund der Ehe schloss er am 6. Juni 1968 mit der Flosserin Roswitha Schmitt. Sohn Dietmar und Tochter Birgit komplementierten die Familie. In der Schulstraße hatte sich die Familie Achatz ein eigenes Haus mit Gartenanlage gebaut und sich damit ein festes Zuhause geschaffen. Sein grüner Daumen war bei vielen Hobbygärtnern gefragt, zumal dem Verstorbenen die Baumpflege besonders am Herzen lag. Leidenschaftlich trat er für die Erhaltung der Natur ein und sah darin neben dem Schafkopfspiel seine Hobbys.

In der Trauerfeier am Mittwoch an der Aussegnungshalle des katholischen Friedhofes schilderte Pfarrer Max Früchtl die Lebensstationen des gläubigen Christen, dem der Besuch des Sonntagsgottesdienstes Verpflichtung war. Nach den Liedern „So nimm denn meine Hände" und „Von guten Mächten" zog ein langer Trauerzug zum offenen Grab wo die Beisetzung stattfand.

 
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