Floß
13.12.2019 - 15:45 Uhr

Zwei-Millionen-Euro-Projekt für 2020

"Wir sind wieder in gutes Stück in unserer gezielten Aufbauarbeit weiter gekommen", sagt "Eigenheim"-Chefin Marika Mauerer. Sie kündigt für 2020 einen weiteren Markstein für die dann 100-jährige Genossenschaftsgeschichte an.

Im Plankenhammer will die Baugenossenschaft "Eigenheim" zehn barrierefreie Mietwohnungen bauen. Der Spatenstich soll am Jubiläumstag, 27. Juni 2020, vollzogen werden. Das Projekt, hier die Nord-Ost-Ansicht, erhält die Bezeichnung "Plankenhammer-Floßleite". Bild: le/SHL-Architekten
Im Plankenhammer will die Baugenossenschaft "Eigenheim" zehn barrierefreie Mietwohnungen bauen. Der Spatenstich soll am Jubiläumstag, 27. Juni 2020, vollzogen werden. Das Projekt, hier die Nord-Ost-Ansicht, erhält die Bezeichnung "Plankenhammer-Floßleite".
Süd-West-Ansicht des Projekts "Plankenhammer-Floßleite"
Süd-West-Ansicht des Projekts "Plankenhammer-Floßleite"

Wenn alles nach Plan läuft, dann wird es bei der Baugenossenschaft "Eigenheim"im nächsten Jahr zwei große Ereignisse zu feiern geben: Zum einen den 100. Geburtstag der Genossenschaft am 27. Juni und zum anderen den Spatenstich für zwei neue Reihenhäuser mit zehn barrierefreien Mietwohnungen im Ortsteil Plankenhammer. Unter dem Namen "Plankenhammer-Floßleite" ist der Neubau in Planung.

Zugute kommt der Genossenschaft das ausgesprochen gute Verhältnis mit der Regierung der Oberpfalz und dem Landratsamt. "Wir handeln aus der Not heraus und sehen es als unsere Aufgabe. Im Markt Floß fehlenden preiswerte Mietwohnungen für Alleinstehende, Ehepaare und Familien mit Kindern zu schaffen", begründet Mauerer den Neubau.

Die Planung für das Projekt laufen bereits seit Winter 2018. Sie haben Nahrung bekommen, als Vertreter der Regierung mit Leitenden Baudirektor Manfred Ahles, Baudirektor Albert Dischinger und Regierungsamtsfrau Alexandra Stetzuhn mit Kreisbaumeister Werner Kraus im Sommer bei einer Ortsbesichtigung grünes Licht für Standort und Vorhaben signalisierten. Eine Bauvoranfrage fand Zustimmung. Als Planer sind vom Architekturbüro SHL aus Weiden Emil Lehner und Uwe Reil an Bord.

Das Ziel ist eindeutig. Es sollen zwei Reihenhäuser mit je fünf barrierefreien Mietwohnungen von rund 35 bis 105 Quadratmeter Wohnraum gebaut werden. Vorgesehen ist auch eine rollstuhlgerechte Wohnung. Neben rund 12 Garagen- und weiteren 8 befestigte Stellplätze sind auch Freianlagen in Planung. Die Unterkellerung beider Gebäude gibt Platz für eine zentrale Heizungsanlage. Die Genossenschaft behält sich die Möglichkeit vor, eine Funktions-Versorgungsleitung für die sieben Wohngebäude aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu verlegen.

Oberster Grundsatz sind bezahlbare Mieten. Die sollen durch angemessene öffentliche Förderung gewährleistet werden. Das ist auch der Grund, weshalb die Genossenschaft als Bauherr zuversichtlich ist, ausreichend Interessenten und Wohnungsbewerber zu bekommen.

Von der Regierung kam das Versprechen, wieder das Beste zu geben, wenn der Förderantrages vorliegt. Das Bauvolumen wird nicht unter 2 Millionen Euro liegen. Die Idee zum Namen "Plankenhammer-Floßleite" stammt von Regierungsbaudirektor Albert Dischinger.

Bereits im Januar/Februar 2020 werden die Pläne über den Markt Floß ans Landratsamt eingereicht. Für Februar ist die Ausschreibung der Schlüsselbauwerke vorgesehen. Der Spatenstich soll zur 100-Jahrfeier erfolgen.

Die seit Jahren ausgesprochen gute Zusammenarbeit und das Vertrauensverhältnis zwischen der Baugenossenschaft " Eigenheim " und den Vertretern der Regierung der Oberpfalz setzte sich in diesen Tagen fort. Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer und Berater Fred Lehner verhandelten mit Architekt, Diplomingenieur Uwe Reil von der
SHL Weiden, über die öffentliche Förderung des geplanten Wohnhausprojekts in Plankenhammer wo zehn barrierefreie Mietwohnungen gebaut werden sollen, Während des Gesprächs wurde auf Vorschlag von Baudirektor Albert Dischinger der Name des Projekts " Plankenhammer - Floßleite " festgelegt. BIld: von links: Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer, Regierungsamtsfrau Alexandra Stetzuhn, Leitender Baudirektor Manfred Ahles, Baudirektor Albert Dischinger, Berater Fred Lehner und Architekt Uwe Reil. Bild: le
Die seit Jahren ausgesprochen gute Zusammenarbeit und das Vertrauensverhältnis zwischen der Baugenossenschaft " Eigenheim " und den Vertretern der Regierung der Oberpfalz setzte sich in diesen Tagen fort. Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer und Berater Fred Lehner verhandelten mit Architekt, Diplomingenieur Uwe Reil von der SHL Weiden, über die öffentliche Förderung des geplanten Wohnhausprojekts in Plankenhammer wo zehn barrierefreie Mietwohnungen gebaut werden sollen, Während des Gesprächs wurde auf Vorschlag von Baudirektor Albert Dischinger der Name des Projekts " Plankenhammer - Floßleite " festgelegt. BIld: von links: Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer, Regierungsamtsfrau Alexandra Stetzuhn, Leitender Baudirektor Manfred Ahles, Baudirektor Albert Dischinger, Berater Fred Lehner und Architekt Uwe Reil.
120 Mietwohnungen:

Ausführlich ging die Vorsitzende des Vorstands der Baugenossenschaft in ihrem Jahresrückblick auf den Abschluss der Baumaßnahme in Hardtheim ein. Dort wurden alle Mietwohnungen der Anwesen 13 bis 20 mit zentralen Heizungsanlagen ausgestattet wurden. Die Kosten werden ab 1. Januar 2020 vereinbarungsgemäß auf die Mieter umgelegt. Die Anhebung der Nettomieten erfolgt nach Rechnungsabschluss der Maßnahme.

Auch die Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Kellerdecken in den Anwesen Plankenhammer ist beendet. Mit dem neuen Projekt unterstreiche die Genossenschaft, wie wichtig ihr der soziale Wohnungsbau sei. Damit trage man wie vor 100 Jahren zur spürbaren Entlastung des Wohnungsmarktes und zur Linderung der Wohnungsnot im Markt bei. Die Genossenschaft mit derzeit über 120 Mietwohnungen sei ein unverzichtbares Wohnungs- und Wirtschaftsunternehmen in der Region.

"Jetzt nimmt auch die Neugestaltung des Garagen- und Stellplatzbaues in der Schönbrunner Straße an der Eigenheimsiedlung Formen an." Bautechniker Klaus Winkler habe erste Konturen entwickelt. Auf die Sicherung des Entwässerungsproblems in diesem Baugebiet wird größter Wert. Geplant sind neun Fertiggaragen und drei befestigte Stellplätze. Erst wenn die Finanzierung des 150-000-Euro Projektes gesichert ist, sollen die Unterlagen zur Genehmigung eingereicht werden.

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