03.09.2019 - 09:08 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Abschied von Flossenbürg: „Unser Pater Dariusz“ fährt heim

Der August ist in Flossenbürg seit 24 Jahren immer auch „Pater-Dariusz-Zeit“. Nach vier Wochen als „Urlaubspfarrer“ trat Dariusz Sztuk am Sonntag die Heimreise nach Polen an. 2020 wird er wieder in die Grenzgemeinde kommen.

Abschied nahm am Sonntag "Urlaubspfarrer" Dariusz Sztuk (Vierter von links).
von Bernhard NeumannProfil

Im kommenden Jahr steht sein 25. Aufenthalt in Flossenbürg an. Gleichzeitig feiert der Salesianerpater das 25-jährige Priesterjubiläum. Schon jetzt ist die Vorfreude groß. Kirchenpfleger Josef Völkl und Christina Rosner kündigten an: „Wir werden uns dazu etwas einfallen lassen.“ Verbunden war das mit einem Vergelt’s Gott für die geleistete Arbeit. Ein Erholungsurlaub seien die zurückliegenden Wochen gewiss nicht gewesen.

Beim Abschiedsgottesdienst erinnerte Völkl an eine Aussage des Salesianer-Ordensgründers Don Bosco: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen. Das werden wir uns bis zum Wiedersehen im kommenden Jahr zu Herzen nehmen.“ Wie groß die Vorfreude ist, war am Applaus zu hören. Mit Sztuk kommt jeden August ein Geistlicher in die Grenzgemeinde, den die Flossenbürger von Anfang an ins Herz geschlossen hatten. Es entstanden zahlreiche Freundschaften und die Predigten wissen die Gläubigen zu schätzen.

Dankesworte kamen an dem Vormittag auch von Pfarrer Georg Gierl. Hervorzuheben sei die Fähigkeit von Pater Dariusz, Vertrauen in den Glauben zu schaffen: „Er selbst gibt dafür ein leuchtendes Vorbild, das die Menschen beherzigen.“ Zusammen mit dem Koffer packte Sztuk Geldumschläge ins Auto. Die Kollekten der Wochenend-Gottesdienste und die Spenden des Frauenbundes, sowie der Katholischen Arbeitnehmerbewegung fließen in das von ihm geleitete Priesterseminar in Lad.

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