11.03.2020 - 17:45 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Abschied von Margot Schmidt

"Das Leben ist ein Geschenk, das wir wieder zurückgeben müssen". Pfarrer Georg Gierl tröstete die Hinterbliebenen von Margot Schmidt. Die 84-jährige Hausfrau, geborene Filchner, Buchenstraße 6 wurde
am Dienstag zu Grabe getragen.

von Fred LehnerProfil

Im Trauergottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Pankratius, den auch Pfarrer Max Früchtl von der Nachbarpfarrei St. Johannes der Täufer in Floß als Zelebrant mit feierte, hatte Pfarrer Georg Gierl die Lebensstationen der Verstorbenen beschrieben.

Margot Schmidt erblickte am 21. November 1935 in Selb das Licht der Welt und siedelte mit ihren Eltern nach drei Jahren nach Flossenbürg um. Am 28. Mai 1957 verehelichte sie sich mit Richard Schmidt aus Flossenbürg. Der ganze Stolz und das Familienglück waren die beide Söhne Franz und Wolfgang. Die Verstorbene war der Mittelpunkt der Familie, lebte ruhig und bescheiden, war mit sich zufrieden und erfreute sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit und Wertschätzung. Ihr christlicher Lebensweg machte sie als Verehrerin der Gottesmutter Maria stark im Glauben. Ein schwerer Schicksalsschlag war der Tod ihres Mannes Richard, der am Tag der diamantenen Hochzeit am 28. Mai 2017 verstarb. Ihre letzten Lebensmonate verbrachte die Verstorbene im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel" in Floß. Den Trauergottesdienst gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Alois Schmidt. An der Orgel spielte Barbara Birkner. Der Chor sang aus dem Requiem von Caspar Ett und verabschiedete sich mit den Liedern „Meine Seele ist stille in dir" und dem „Ave verum". Den Trauerzug zum Friedhof, wo die Verstorbene beigesetzt wurde, begleitete eine Fahnenabordnung des Katholischen Männervereins.

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