24.10.2019 - 11:25 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Blick auf die Burg

Burgbeleuchtung, Bauprojekte, Gaisweiher – kein Thema bleib unerwähnt beim CSU-Dämmerschoppen mit Fragerunde.

Bürgermeister Thomas Meiler (Vierter von rechts) im Dialog mit den Bürgern beim CSU-Dämmerschoppen.
von Externer BeitragProfil

Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit eröffnete CSU-Fraktionssprecher Peter Schmidt den Dämmerschoppen im „Kleinen Wirtshaus“. Er bot den zahlreichen Zuhörern eine Fragerunde zu aktuellen Themen an. Auch Bürgermeister Thomas Meiler stand Rede und Antwort. OWV-Vorsitzender Helmut Erndt begann den Dialog mit der Frage nach der Burgbeleuchtung. Durch den Status eines Naturschutzgebietes sei dies formal gesehen nicht so einfach, sagte Meiler. Ein kostspieliges wissenschaftlichen Langzeitgutachten sei die Voraussetzung für eine Genehmigung. Nur wenn eine Genehmigung sehr wahrscheinlich sei, werde die Gemeinde das aufwendige Gutachten in Auftrag geben.

Cilly Rosner wollte mehr über die Pflege des gesamten Geländes am Schloßberg wissen. Geplant sei, die gemeindeeigenen Flächen, soweit zugänglich, wieder zu roden, um den Blick auf die Burg freizugeben. Ausgenommen seien die im Privatbesitz befindlichen Flächen, die sogar aufgeforstet würden. Die Beweidung des Schloßbergs werde der enthusiastische Schäfer Müller demnächst in einem Informationsabend im Rathaus vorstellen. Das wesentliche an den abgeschlossenen und laufenden Bau- und Renovierungsprojekten sei der hohe Förderanteil. Die positive Konjunkturentwicklung mit einem ausgeglichenen Staatshaushalt in Bayern lasse dies zu. Da sich das schnell ändern könne, habe der Gemeinderat beschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen und Projekte parallel auf den Weg zu bringen. Der Neubau und die Renovierungen der gemeindeeigenen Wohnungen in der Birkenstrasse 9 und 21 bis 25 könnten dadurch solide finanziert werden. Allein in den letzten vier Jahren, so Gemeinderats-Fraktionssprecher Schmidt, sei hier ein stattliches Volumen von acht Millionen Euro in Gebäude, Infrastruktur und in die Attraktivität des Ortes investiert worden. „Das ist kein Aktionismus, sondern ein langfristiger Plan.“

So sei es durch die Erschließung eines neuen Baugebietes in Altenhammer auch wieder zu einem Zuzug in die Gemeinde gekommen. Das aktuelle Förderprogramm „Innen statt außen“ der Staatsregierung zur Erhaltung der ländlichen Ortskerne stehe jetzt im Fokus der Gemeinde. Ein wesentlicher Bestandteil, so Bürgermeister Meiler, sei dabei auch die laufende Renovierung der Schule, aber auch die Unterstützung der örtlichen Unternehmen wie des Lebensmittelmarkts Regn. Das seien wesentliche Stützen, um eine Abwanderung junger Familien zu stoppen und um auch von außen attraktiv für Neubürger zu bleiben.

Dafür sei auch das Erscheinungsbild und die Erlebnisfähigkeit des Ortes bedeutsam. Meiler stellte das Konzept für den Ausbau der Erlebnispfade, vom Weg des Granits bis hin zum Sonnen-, Panorama- und Moorweg, vor. Diese Wege sollen spiralförmig rund um Flossenbürg angelegt und durch Figuren wie fiktive Steingeister oder Nymphen als Informationsträger aufgelockert werden. Auch das von der EU geförderte, grenzüberschreitende Projekt mit dem Steinhaus am Burgweiher gehöre dazu. Die Stimmung am Campingplatz Gaisweiher sei sicherlich getrübt durch die öffentlichen Querelen zwischen dem Kommunalunternehmen und der Pächterin. Die Steigerung der Übernachtungszahlen um 300 Prozent seien aber ein Beweis, dass die Investitionen gut angelegtes Geld seien.

Die Beteiligung der Fußballer und des TSV an der Sanierung des Sportgeländes hob CSU-Vorsitzende Christina Rosner als Beispiel für den Zusammenhalt in der Gemeinde hervor. Nach vielen detaillierten Ausführungen zur Kommunalpolitik, schloss Rosner den Abend mit dem Versprechen, dass die CSU Flossenbürg für Transparenz stehe und der intensive Dialog mit allen Bürgern, sowie das offene Ohr für die Bürgeranliegen, der Grundpfeiler für das Handeln der CSU in Flossenbürg darstellen.

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