15.01.2020 - 10:21 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Erfolgsbilanz und steigende Mitgliederzahl

KAB und Männerverein Flossenbürg haben miteinander 158 Mitglieder. Das freut nicht nur den Vorsitzenden Franz Völkl, sondern auch Bürgermeister Thomas Meiler.

Von Herzen kommende Worte, Urkunden und Geschenke gelten bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung den Jubilaren. Sie fühlen sich in der Gemeinschaft gut aufgehoben.
von Bernhard NeumannProfil

Es war eine überzeugende Bilanz, die Franz Völkl für die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und den angegliederten Männerverein präsentierte. Im Theresienheim berichtete der Vorsitzende von 60 Terminen während des zurückliegenden Jahres.

Leicht machten es sich der Mann an der Spitze und das Team der Verantwortlichen nicht. In der am Sonntag vorgelegten Übersicht spannte Völkl den Bogen vom Informationsabend rund um Rentenfragen über den Besuch von Aus- und Weiterbildungskursen für Vorstandsmitglieder bis hin zum Gedenkgottesdienst für den selig gesprochenen „Apostel der Arbeiter“, Marcel Callo. Einen hohen Stellenwert hat die Geselligkeit, beispielsweise bei der alljährlichen Josefifeier. Die nächste steht für den 15. März im Terminkalender.

Gut angenommen werden die regelmäßigen Sprechstunden vor Ort mit Josef Wismet vom KAB-Diözesanverband. Er steht Männern und Frauen, die Hilfe beim Sozial- und Rentenrecht suchen, mit Rat und Tat zur Seite. Stolz darf der Ortsverband in der Grenzgemeinde auf eine Zahl sein. Inklusive des Männervereins zählt die KAB 158 Mitglieder. Im zurückliegenden Jahr kam es zu zwölf Neuaufnahmen. Es ist nicht zuletzt ein Verdienst des Vorsitzenden, der mit seinen Argumenten so viele Menschen überzeugt: „Es macht Freude, für unseren Verband und für unsere Mitglieder zu arbeiten.“

Von Seiten des Kreisverbandes würdigten die Vorsitzenden Georg Schreglmann und Petra Dötsch, sie ist gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende in Flossenbürg, die Leistungen Völkls. Sein Engagement und der Teamgeist in der gesamten Vorstandschaft würden den Schlüssel für die überzeugenden Leistungen darstellen: „Die Menschen wissen das zu schätzen, wie sich an der Mitgliederentwicklung zeigt.“ Bürgermeister Thomas Meiler stimmte in das Loblied ein: „Ein starker Sozialverband ist in unserer Gesellschaft unerlässlich. Völkl versteht es zudem ausgezeichnet, in einer familiären Atmosphäre für das Miteinander zu sorgen.“

Einen weiteren Aspekt brachte Pfarrer Georg Gierl zur Sprache. Als Präses des Vereins forderte er auf, sich einzumischen, den Finger in Wunden zu legen und sich auch als politische Organisation zu sehen: „Das soll durchaus öffentlich geschehen. Soziale Gerechtigkeit geht schließlich alle Menschen an.“

Lange anhaltender Beifall der knapp 40 versammelten Männer und Frauen galt an dem Nachmittag Mitgliedern, die der KAB seit langem die Treue halten. Vor 15 Jahren unterzeichneten Kunigunde Neubauer, Erna Witt und Richard Grundler die Beitrittserklärung. Ein Vierteljahrhundert sind Anneliese Völkl und Claudia Völkl dabei.

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