Flossenbürg
18.11.2019 - 08:56 Uhr

Friedensappelle vor dem „Friedensengel“

Der neu bestellte Chef der dritten Batterie des Artilleriebataillons 131 setzt eine Tradition fort. Daniel Madeheim kommt mit Spieß Roland Hecht in die Grenzgemeinde und übernimmt die Ansprache in der Feierstunde zum Volkstrauertag.

Eine Feierstunde, die unter die Haut geht: Vor dem Kriegerdenkmal, dem sogenannten "Friedensengel", gelten eindringliche Appelle der Bereitschaft zum Eintreten gegen Unrecht und Terror. Bild: nm
Eine Feierstunde, die unter die Haut geht: Vor dem Kriegerdenkmal, dem sogenannten "Friedensengel", gelten eindringliche Appelle der Bereitschaft zum Eintreten gegen Unrecht und Terror.

Die Granitfigur am Bocksbühl, stellt einen stilisierten Engel dar und fordert: „Euch und uns den Frieden.“ Daniel Madeheim verwies in dem Zusammenhang auf die Verantwortung aller Menschen und speziell der Bundeswehr: „Die Soldaten stehen dafür ein, den Frieden zu verteidigen. Das ist nicht immer leicht.“

Bürgermeister Thomas Meiler erinnerte an den Widerstand gegen den Naziterror: „Die Männer und Frauen opferten für das Eintreten gegen Unrecht und Gewalt ihr Leben. Dietrich Bonhoeffer, er wurde im KZ Flossenbürg ermordet, war einer von ihnen. Wir müssen ihr Vermächtnis bewahren.“ Dabei am Bocksbühl waren unter anderem Pfarrer Georg Gierl, sein Amtsbruder Wilfried Römischer aus Floß und Abordnungen der Vereine. Musikalisch umrahmten die Feier die „Blaskapell’n Flossenbürg“ und der Männergesangverein. Die Ehrenwache stellte die Reservistenkameradschaft.

 
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