12.12.2019 - 16:07 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Gaisweiher-Umgestaltung geht weiter

Die Gemeinde wird das Grundstück um den Kiosk am Gaisweiher für nicht ganz 19.000 Euro kaufen. 12.000 Euro hat die Regierung aus Städtebaufördermitteln für Kauf und Neugestaltung bewilligt. Der Gemeinderat ist einstimmig für diese Maßnahme.

von Gabi EichlProfil

Der Eigentümer von Kiosk und Grundstück hat dem Verkauf bereits zugestimmt, sagt Bürgermeister Thomas Meiler in der Gemeinderatssitzung. Eine Vorplanung der Juretzka-Architekten liege vor, nach Möglichkeit wolle man im kommenden Jahr schon mit der Neugestaltung beginnen.

Silberhüttenstraße 12 gesichert

Im Fall des Grundstücks Silberhüttenstraße 12 übt die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht aus. Der Preis liegt bei etwa 5500 Euro, laut Meiler gibt es einen Zuschuss von 3200 Euro. Das Grundstück liege mitten im Sanierungsgebiet, Ziel sei daher, auch diese Fläche im Rahmen der Dorferneuerung zu gestalten, wenn auch nicht sofort.

Sein Einvernehmen erteilt der Gemeinderat einem Bauantrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses am Kochbühl; das Grundstück ist vor kurzem erst verkauft worden.

Die Termine für die Gemeinderatssitzungen im kommenden Jahr werden wie folgt festgelegt: 15. Januar, 5. Februar, 6. März, 3. April, 8. Mai, 12. Juni, 3. Juli, 7. August, 11. September, 2. Oktober, 6. November, 3. Dezember.

Den weit größeren Teil der Sitzung nehmen besinnliche Worte der Fraktionssprecher und des Bürgermeisters zum Jahresschluss ein. Die Zuhörer bekommen Schoko-Nikoläuse, die die meisten sich gleich schmecken lassen. Roman Schell (SPD) spricht davon, wie gut die Gemeinde sich entwickelt habe: „Wir können stolz sein.“ Er nennt verschiedene Beispiele für die Schaffung von neuem Wohnraum von der Flosser Straße 6 bis zum Neubau der Birkenstraße 9. Schell dankt denjenigen Bürgern, die sich für die Gemeinde engagierten, sei es in Vereinen oder anderweitig. An den Bürgermeister gewandt sagt Schell, seine Fraktion wünsche sich bisweilen eine längere Beratungszeit für anstehende Themen und grundsätzlich weiterhin das sehr gute Miteinander.

Sachlicher und fairer Wahlkampf

Die FWG-Sprecherin Birgit Neumann sagt, man habe gemeinsam viel für eine positive Entwicklung der Gemeinde geschafft, auch wenn man nicht immer einer Meinung gewesen sei. Wichtig sei, auch künftig die Meinung der Bürger nicht aus dem Auge zu verlieren. Die FWG wünscht sich ihren Worten zufolge einen sachlichen und fairen Wahlkampf.

Der CSU-Sprecher Peter Schmidt gibt einen umfassenden Jahresrückblick auf Deutschland und die Welt. Auch er sagt, man habe „in guter Zusammenarbeit viel geschafft“. Alle Fraktionssprecher loben die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Thomas Meiler.

Dieser sagt seinerseits, er wisse, dass er dem Gemeinderat im zu Ende gehenden Jahr oftmals einiges abverlangt habe; aber mitunter habe man schnell zugreifen müssen, um Fördergelder nicht zu verlieren. Wichtig sei ihm gewesen, die Gemeinde nicht zu überfordern. Das sei gelungen, sagt er, denn bei all den Projekten seien in keinem Fall die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Dem Gemeinderat dankt Meiler für den „fairen Umgang“.

Barrierefreiheit befördert

Für die beiden Seniorenbeauftragten Christina Rosner und Birgit Neumann lobt Rosner unter anderem die Entscheidung, das Theresienheim mit zu sanieren. Auch habe die Gemeinde einiges getan, um die Barrierefreiheit zu befördern.

Der Kinder- und Jugendbeauftragte Thomas Pentner erinnert an die Aktion „Verein macht Schule“, an der sich sehr viele Vereine beteiligt hätten, und an die Mitgestaltung des Jugendraums. Das Thema Schülerlotsen gestalte sich im Moment schwierig, da es kaum ältere Schüler gebe, die dafür in Frage kämen und der Elternbeirat keine Kapazitäten habe.

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