06.06.2019 - 13:46 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Genossen wählen Roman Schell

Die Weichen stellen für die kommenden Jahre, für das Gründungsjubiläum und für die Kommunalwahl 2020, darum ging es bei der SPD. Der Ortsverein zog in der Jahreshauptversammlung Bilanz. Auch die Kommunalwahl kam zur Sprache.

Roman Schell (Vierter von rechts) steht für weitere zwei Jahre an der Spitze des SPD-Ortsvereins. Nicht nur er wurde am Sonntag gewählt. Bauen kann Schell auf ein gut aufgestelltes Führungsteam.
von Bernhard NeumannProfil

Der Mann an der Spitze eröffnete den Abend in „Murphys Pilsstube“ mit einer langen Liste zurückliegender Termine. Schell spannte den Bogen vom Besuch von Martin Schulz in der KZ-Gedenkstätte über gemeinsame Aktivitäten mit der Nachbar-SPD in Floß oder den Film „Wackersdorf“ bis hin zu kulturellen und sozialen Themen: „Das Engagement für die Mitmenschen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Wir reden nicht nur darüber, sondern handeln. Darauf bin ich stolz.“

Gefeiert wird bei den Sozialdemokraten im Herbst. Am 11. Oktober geht es um das 110-jährige Gründungsjubiläum. Landesvorsitzende Natascha Kohnen ist dabei. Nicht nur die Vorbereitungen für den runden Geburtstag laufen. Aktuell geht es auch um die Kommunalwahl. Die Bewerberliste steht. Fertig ausgearbeitet wird noch das Programm für die Zukunft des Ortes. Der Termin für die Nominierungsversammlung ist allerdings erst im Dezember geplant.

Dritter Bürgermeister Peter Gruber setzte sich mit der Arbeit im Gemeinderat auseinander, insbesondere mit wichtigen Zahlen aus dem 6,2-Millionen-Haushalt. Er spannte den Bogen vom Straßenbau über das Baugebiet am Kapellenberg bis hin zur begonnenen Sanierung des Theresienheims: „Die SPD-Fraktion arbeitet zum Wohl von Flossenbürg im Gremium konstruktiv mit, ohne jeglichen Fraktionszwang.“ Nicht vergessen werden dürfe, dass der frühere Bürgermeister Hans Kick wichtige Weichen stellte: „Das gilt für die Städtebauförderung oder auch für die Stabilisierungshilfe.“

Mit dem „Kommunalservice“ befasste sich Ulrich Krapf. Das Kommunalunternehmen zeichnet verantwortlich für die Bereiche Wasser, Abwasser, Photovoltaik und Freizeitanlage Gaisweiher. In jüngster Vergangenheit wurden beachtliche Summen investiert: „Senken ließen sich die Gebühren für die Ver- und Entsorgung.“ Anmerkungen im Zusammenhang mit der Gastronomie am Gaisweiher ließ der Redner außen vor: „Verfolgen ließ sich das für jeden in der Presse.“

Eine imposante Bilanz legte Andrea Egner für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen vor. Das reichte von der Buchpräsentation bis zum Frühstück für den guten Zweck. Nächste Aktion der Jusos ist am 15. Juni die Altkleidersammlung. Ein Kompliment hatte Markus Ludwig mitgebracht. Der Kreisvorsitzende bescheinigte dem Ortsverein eine ausgezeichnete Arbeit: „Wir müssen es schaffen, den Abwärtstrend auf Bundesebene umzudrehen. Unsere Leute vor Ort engagieren sich vorbildlich. Es darf nicht passieren, dass der Einsatz im kommunalen Bereich quasi unter den Tisch fällt.“

Neuwahlen:

Eine leichte Aufgabe stand für den SPD-Kreisvorsitzenden Markus Ludwig, für Gerd Reinl und für Adolf Egner an. Sie wickelten den Wahlgang problemlos und zügig ab.Roman Schell führt die Partei in die kommenden beiden Jahre. Vertreten wird er von Peter Gruber und Gerd Reinl. Um die Kasse kümmert sich Ulrich Krapf und das Protokoll führt Andrea Egner. Das Führungsteam ergänzen: Adolf Egner, Thomas Egner, Walter Lugert, Thomas Pentner, Yvonne Pentner, Tamara Seidl, Christian Gruber, Emanuela Bytof, Günther Faltermeier, Alexander Högen, Ingrid Schell, Fabian Kraus, Oliver Moser, Jürgen Schwägerl, Dieter Selig, Christine Käs, Heinrich Meier und Hilmar Jakob.

Aufgrund der hohen Mitgliederzahl stellt Flossenbürg fünf Delegierte für die Kreisversammlung zur Kommunalwahl: Peter Gruber, Gerd Reinl, Tamara Seidl, Andrea Egner und Roman Schell.

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