Verbunden war das Rorate am Samstagabend mit einem Singen im Kirchhof.
Pfarrer Georg Gierl forderte in der Pankratiuskirche auf, ein Anliegen für die Zeit vor Weihnachten nicht zu vergessen: „Hektik bringt uns weg von Gott. Machen wir uns bewusst, mit wie viel Sehnsucht die Menschen vor zweitausend Jahren auf den Heiland warteten Das Warten richtet sich aber auch in die Zukunft, hin zum Ende der Zeit, wenn Jesus wiederkommt und alle Menschen um sich schart.“
„Vater im Himmel, schenk uns deine Huld“, ließ sich dazu auf der Empore vernehmen. Der katholische Kirchenchor unter Leitung von Alois Schmidt stimmte die musikalisch gestaltete Bitte an. Ergänzt wurde das von weiteren Liedbeiträgen, die hörbar werden ließen, wie hoch die stimmlichen Qualitäten der Gemeinschaft sind. Das galt genauso für die Gruppe mit den Saiteninstrumenten, die zusammen mit dem Chor die Herzen der Gottesdienstbesucher erreichte.
Die Gläubigen durften sich anschließend im Kirchhof über einen weiteren Beitrag freuen. Trotz Nässe und Kälte harrten rund 100 Männer und Frauen beim Adventssingen, bei Glühwein und Lebkuchen vor dem Gotteshaus aus. Der Kirchenchor lud zu einfühlsamen Weisen ein. Das reichte von der Aufforderung, ein Licht anzuzünden bis hin zum Wunsch „Fröhliche Weihnacht überall“.



















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