16.04.2019 - 13:20 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Markusdom doppelt sehen

"Das Vermächtnis der Dogen“ lautete die Überschrift zum ersten von zwei Vorträgen beim Fotoklub. In „Murphys Pilsstube“ gab es dazu einen besonderen Hinguck-Effekt.

Den Markusdom in Venedig entdeckte Anna Müller zwei Mal: Das Original und das Spiegelbild in einer Wasserpfütze.
von Bernhard NeumannProfil

Markus Müller zeigte die Venedig-Serie in schwarz-weiß. Der erfahrene Hobbyfotograf entfernte die Farbe aus den Aufnahmen und ließ dafür Formen, Strukturen, die Wahl des Bildausschnitts oder auch Schärfe und Unschärfe auf die rund 20 Mitglieder und Gäste wirken.

Der Bogen spannte sich vom Markusplatz über die Rialtobrücke oder den Canal Grande als bekannteste Sehenswürdigkeiten bis hin zum Bummel über einen Fischmarkt oder den Besuch auf einer Friedhofsinsel. Was auffiel: Auf den Bildern waren nur selten Menschen zu sehen. „Da musst du früh aufstehen“, schmunzelte Müller zu der Frage, wie sich das in der Touristenstadt verwirklichen ließ. Spannende Hinweise galten dem von 697 bis 1797 währenden System mit Dogen als Oberhaupt der Republik Venedig.

Mit „Venezianische Spiegelungen“ war der zweite Teil des Abends überschrieben. Dazu steuerte neben Markus Müller auch Tochter Anna Material bei. Sie imponiert beim Fotoklub seit Jahren mit ihrem Gespür und mit ihrem Können beim Umgang mit der Kamera. Am Donnerstag konnte sie wegen einer Erkrankung nicht persönlich dabei sein. Eingefangen hatte sie Szenerien mit Spiegelungen im Wasser, in Fenstern oder auf anderen Materialien.

Weiter geht es bei der Gemeinschaft am 9. Mai mit einer virtuellen Reise in Richtung Norden. Thomas Stetter bringt Impressionen aus Schottland mit. Für den 29. und 30 Juni sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Das von Waltraud Malzer und Manfred Bock ausgearbeitete Programm beinhaltet Stationen für eine Exkursion nach Bamberg. Fotografische Aspekte spielen ebenso eine Rolle wie das gemeinsame Entdecken der Stadt.

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