28.11.2019 - 10:29 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Pläne für Flossenbürg: Ein Blick in die Zukunft

Es soll das Gesicht der Grenzgemeinde in den kommenden zehn Jahren verändern: das Konzept „Flossenbürg – Ort des Granits“. 40 Vertreter der Vereine und die für die Kommune tätigen Ehrenamtlichen erfuhren im Rathaus mehr darüber.

Klaus Richter (links) von der Verwaltung und Bürgermeister Thomas Meiler hatten einen kurzweiligen Abend im Rathaus vorbereitet. Zu sehen sind dort noch für einige Zeit Impressionen zum "Ort des Granits".
von Bernhard NeumannProfil

Bürgermeister Thomas Meiler erläuterte zum Auftakt die Beweggründe für das „Ehrenamts-Treffen“ im Sitzungssaal. Es sei eine Geste des Dankes und der Anerkennung. „Das gilt für Leute, die sich unmittelbar für die Gemeinde einsetzen ebenso, wie für das Wirken der Verantwortlichen in den Vereinen. Das macht unseren Ort stark und zeichnet ihn aus.“

Er erzählte vom Zukunftsprojekt „Flossenbürg – Ort des Granits“. Das Konzept aus dem Jahr 2018 wurde vor kurzem ergänzt und angepasst. Meiler stellte die wichtigsten Grundzüge vor: „Schwerpunkte sind der Granit und die Natur. Wir möchten, dass Besucher und Einheimische, egal welcher Altersgruppe, in Steinwelten unterwegs sind und sich intensiv mit der Umwelt auseinandersetzen. In Flossenbürg finden sich für beide Bereiche interessante, lehrreiche und spannende Ansätze.“

In die Praxis umgesetzt werden sollen die Ziele digital, interaktiv, mit Spielen und vor allem durch Erlebnisse vor Ort. Eine wichtige Rolle, quasi mit Verbindungsfunktionen, spielen der Weg des Granits, der Steinbruch-, der Sonnen-, der Schatten-, der Moor- und der Panoramaweg. Im Zentrum der Angebote steht der Schloßberg mit der darauf thronenden ehemaligen Hohenstaufenfeste. Eingebunden werden zahlreiche Organisationen und Personen: „Es ist schon einiges umgesetzt worden und die Arbeit geht noch zehn Jahre weiter.“

Ein 500.000 Euro teures Glanzlicht könnte am Schloßberg entstehen. Meiler hofft auf positive Nachrichten: „Falls die möglichen und beantragten 90 Prozent Zuschuss bewilligt werden, verwandeln sich ein altes Kompressorhaus am Burgweiher in eine Informationsstelle rund um Granit, Natur und Geologie.“ Einige Bildimpressionen sind im Rathaus ausgestellt.

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