17.04.2019 - 13:40 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Siedler feiern nicht mehr

Der Siedlerbund veranstaltet in diesem Jahr kein eigenes Sommerfest. Stattdessen schließen sie sich woanders an.

Thomas Mathes klärt über Unterschiede bei Rauchmeldern auf.
von Autor CROProfil

Die Siedlergemeinschaft sei mit 330 Mitgliedern der zweitgrößte Verein Flossenbürgs, betonte Vorsitzender Josef Käs bei der Jahreshauptversammlung vor 31 Hauseigentümern. Für das laufende Jahr gebe es eine besondere Einigung mit der örtlichen Raiffeisenbank. Aufgrund einer Terminüberschneidung im Veranstaltungskalender habe man sich geeinigt, dass die Siedler auf ein eigenes Sommerfest verzichten und dafür bei der Feier zum 100-jährigen Jubiläum der Bank die Bewirtung übernehmen. Deren Vorsitzender Josef Völkl habe im Gegenzug angeboten, den Verlust der Siedler durch eine Spende finanziell abzufedern.

Im vergangenen Jahr habe sich die Siedlergemeinschaft wieder an zahlreichen örtlichen Veranstaltungen beteiligt. Käs nannte die Kegelmeisterschaften, das Vereinsschießen und den Gaudiwurm ebenso wie die Nikolausfeier und das Ferienprogramm des Siedlerbundes. Bei ihren ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen warteten die Mitglieder etwa den Spielplatz in der Torwiese. Das Ziel ihrer Einsätze sei stets die Verschönerung des Orts. Bei der Unterschriftenaktion zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für Anlieger hätten sich bereits erste Erfolge gezeigt, sagte Käs. Als Beispiel nannte er den Ausbau am Vogelherd, bei dem laut Bürgermeister die Anlieger schon entlastet werden konnten.

Bürgermeister Thomas Meiler bot an, dem Verein für die Sanierung des Vereinsheims bei der Beschaffung möglicher staatlicher Fördermittel mit Rat und Tat zu unterstützen.

Thomas Mathes vom Kreisfeuerwehrverband, Ausbildungsleiter für Brandschutz im Landkreis Neustadt, referierte über das Thema Brandschutz. Obwohl die Zahl der Unfalltoten in den zurückliegenden zehn Jahren rückgängig sei, steige die Tendenz seit 2017 wieder an, betonte er. Fehlende Sorgfalt im Umgang mit alten Elektrogeräten, Herdplatten, Spraydosen sowie Rauchen und der Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten seien Hauptursachen für Brandfälle. Eltern müssten ihren Kindern frühzeitig beibringen, welche Gefahren ein Feuer berge. Fragen zur fachmännischen Installation von Rauchmeldern sowie zu Brandbekämpfungsmitteln, wie Feuerlöscher und Löschdecken, beantwortete der Brandschutzexperte mit praktischen Tipps.

Reinhold Solfrank (rechts) überreicht Josef Käs ein Dankeschön für die geleistete Arbeit.

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