26.12.2019 - 14:48 Uhr
Fockenfeld bei KonnersreuthOberpfalz

Fockenfeld seit 64 Jahren zweite Heimat

Bruder Bernhard feierte seinen 85. Geburtstag im Kloster Fockenfeld. Längst ist das Stiftland dem gebürtigen Franken zur Heimat geworden.

Seit 64 Jahren gehört Johann Häfelein, besser bekannt als Bruder Bernhard, zum Haus Fockenfeld. Am Montag feierte der dienstälteste Sales-Oblate seinen 85. Geburtstag. Unser Bild zeigt (von links) die Mallersdorfer Schwestern mit Schwester Juliane, Oberin Antonia, Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr, Jubilar Bruder Bernhard, den Hausoberen Bruder Markus Adelt, Zweiten Bürgermeister Reinhard Wurm sowie die Patres Friedhelm Czinczoll, Hans Junker und John Gali.
von Josef RosnerProfil

Längst ist er in Fockenfeld eine Institution. Johann Häfelein, besser bekannt als Bruder Bernhard, feierte am Vorabend des Heiligen Abends seinen 85. Geburtstag. Sein gesamtes Ordensleben verbrachte der Mittelfranke in Fockenfeld, das seit 1955 seine Heimat ist. Geboren im Ort Rös im Landkreis Ansbach ist Häfelein längst zum Stiftländer geworden.

1956 trat der Jubilar in den Orden der Sales-Oblaten ein. In Fockenfeld war der gelernte Zimmermann zunächst als Bauarbeiter eingesetzt, ehe er zum "Herrn der Landwirtschaft" wurde. Einst mussten bis zu 80 Stück Vieh im Stall versorgt werden. Dazu kamen 30 Zuchtsauen und über 2000 Hühner. Insgesamt waren mehr als 80 Hektar zu bewirtschaften. 1997 verpachtete der Orden die Flächen. Nach der Aufgabe der Landwirtschaft übernahm der Jubilar mehr und mehr Hausmeistertätigkeiten. Fockenfeld ist ihm seit 64 Jahren längst zur Heimat geworden. Umso schmerzlicher für Bruder Bernhard ist es, dass im nächsten Jahr die Spätberufenenschule geschlossen wird.

Zum 85. Geburtstag gratulierten neben seinen Mitbrüdern auch die Mallersdorfer Schwestern, Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr und Zweiter Bürgermeister Reinhard Wurm. Sie freuten sich über einen agilen und lebensfrohen Jubilar und hofften, dass er noch lange in Fockenfeld bleiben kann.

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