15.05.2018 - 14:46 Uhr
Oberpfalz

Freistaat bewilligt Zuschüsse Fördergelder für Hochbau

Über Fördermittel des Freistaats für Hochbauprojekte dürfen sich einige Kommunen freuen, wie die Landtagsabgeordneten Petra Dettenhöfer (CSU) und Annette Karl (SPD) in Pressemitteilungen berichten. Bei den Geldern, die am Dienstag bewilligt wurden, handle es sich um Mittel des kommunalen Finanzausgleichs. Bedacht werden neben der Stadt Weiden und dem Landkreis selbst (siehe Seite 23): Windischeschenbach (500 000 Euro für den Neubau eines Kinderhauses), Altenstadt/WN (40 000 Euro Generalsanierung Einfachturnhalle), Kohlberg (100 000 Euro, Erweiterung des Kindergartens Arche Noah), Luhe-Wildenau (Generalsanierung Grundschule, 100 000 Euro), Neustadt/WN (200 000 Euro, Umbau und Generalsanierung Kinderhaus St. Joseph) Pirk (100 000 Euro, Erweiterung des Kinderhauses Zum heiligen Martin) und Püchersreuth (400 000 Euro, Neubau eines Kinderhaus).

von Ralph Gammanick Kontakt Profil

Die Mittelempfänger im Westen: Brand (100 000 Euro Zuschuss zur Erweiterung des Kinderhauses Don Bosco), Eschenbach (235 000 Euro, Räume und Zugang offene Ganztagesbetreuung), Grafenwöhr (Neugestaltung Pausenhof der Grund- und Mittelschule, 50 000 Euro), Immenreuth (52 278 Euro, Neubau Kindergarten), Kulmain (250 000 Euro, Generalsanierung Schulturnhalle), Pressath (300 000 Euro, Umbau der Grund- und Mittelschule) und Speinshart (150 000 Euro, Generalsanierung Grundschule, 200 000 Euro, Räume offene Ganztagesbetreuung).

Und das alles sei doch nicht genug, meint Annette Karl: Die Genossin weist darauf hin, dass Gesamtmittel von 500 Millionen Euro im kommunalen Finanzausgleich 2018 "bei weitem nicht ausreichen, um alle erforderlichen Investitionen in den Kommunen zu fördern". Zusätzliche Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro für Schulhäuser sowie jeweils 25 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Bäder und die energetische Sanierung kommunaler Gebäude seien dringend erforderlich. Petra Dettenhöfer (CSU) freut sich dagegen über "eine starke finanzielle Unterstützung des Freistaats". Der von den Kommunen angemeldete Bedarf könne auch in diesem Jahr "wieder in vollem Umfang gedeckt werden".

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