Lebensretter für 91 Frankenberger

Über einen öffentlich zugängigen Defibrillator verfügt auch der 91 Einwohner zählende Ortsteil der Großgemeinde. Der Lebensretter steht am Feuerwehrgerätehaus für die Sicherheit aller Bürger Frankenbergs zur Verfügung.

Raiffeisenbankvorstand Konrad Schäffler, BRK-Instruktor Karl Bernet, Vorsitzender Adolf Hinke, Kommandant Manuel Gräbner, stellvertretender Kommandant Martin Gräbner und die Vorsitzende des Hide-away-Vereins, Denice Zyla (von links), freuen sich über den neuen Defibrillator.
von Autor HAIProfil

Nach Windischenlaibach, Ramlesreuth und Haidenaab-Göppmannsbühl ist somit im vierten von 31 Ortsteilen die schnelle und wirksame Hilfe bei einem plötzlichen Herzstillstandes möglich. Weitere Überlegungen einer Defi-Installation laufen bei der Feuerwehr Guttenthau im dortigen Feuerwehrgerätehaus. Im Speichersdorfer Zentrum sind Defibrillatorstandorte das Sportarena, die Raiffeisenbank, die Praxis Dr. Singer und das Feuerwehrgerätehaus.

Die Anschaffung der Notfall-Station und des Defibrillators hatte die Frankenberger Wehr um Vorsitzenden Adolf Hinke initiiert. Spenden der Raiffeisenbank am Kulm und des Geselligkeitsvereins Hide Away Frankenberg/Nairitz unterstützten die Anschaffung finanziell. Die Gemeinde übernimmt die laufenden Kosten. Der offiziellen Inbetriebnahme der Notfallstation schloss sich eine Einweisung interessierter Bürger in das Gerät durch Karl Bernet vom BRK-Kreisverband Bayreuth an. Der plötzliche Herzstillstand sei in Deutschland immer noch die häufigste Todesursache. Über 100 000 Menschen seien in jedem Jahr davon betroffen, wusste Bernet. Alter, Geschlecht und Lebensumstände spielten dabei oft keine ausschlaggebende Rolle.

Betroffenen könne durch das schnelle Ergreifen von Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung eine Überlebenschance geboten werden. Ein Defibrillator sei hier ein effektives Hilfsmittel. Das lebensrettende Gerät leite den Nutzer bei Maßnahmen der Frühdefibrillation an, so dass auch Laien diese erfolgreich vornehmen können.

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