Die Bürgermeister Christian Ziegler (Fensterbach) und Erich Meidinger (Ebermannsdorf) verschafften sich vor wenigen Tagen bei einem Termin vor Ort ein Bild von der gemeinde- und landkreisübergreifenden Baumaßnahme für den „Radweg Freihöls“. Die Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, Björn Letz und Stefan Noll, erläuterten laut einer Pressemitteilung des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach den Baufortschritt, den weiteren Ablauf und Herausforderungen im Bauablauf.
Anfang September begannen die Arbeiten für den rund zwei Kilometer langen Radweg zwischen der Abzweigung der Kreisstraße AS 29 nach Högling und dem bestehenden Radweg auf Höhe des Bahnübergangs Freihöls im Zuge der Staatsstraße 2151. Erste Überlegungen für den Radweg-Lückenschluss zwischen der B 85 und Schwarzenfeld gehen bereits auf das Jahr 2016 zurück.
Grunderwerb 2020 abgeschlossen
Auf Grundlage der Vorentwurfsplanung konnte der Grunderwerb begonnen und mit Unterstützung der beiden Gemeinden in 2020 abgeschlossen werden. Mit der anschließend beauftragten Ausführungsplanung wurden die Voraussetzungen für eine Ausschreibung vorbereitet. Die erforderlichen Holzungsarbeiten im Weiherholz standen bereits zum Jahreswechsel 2020/2021 auf dem Programm, um in den darauffolgenden Sommermonaten die im Bereich des künftigen Radweges liegenden Ameisenhaufen umzusiedeln. Durch Haushaltsmittel aus dem sogenannten „Corona-Investitionsprogramm“ (CIP) des bayerischen Landtages, die Mitte 2022 zur Verfügung gestellt wurden, konnte die Ausschreibung durchgeführt und mit der Ausführung begonnen werden.
Der Radweg verläuft zukünftig parallel zur Staatsstraße und orientiert sich am bestehenden Geländeverlauf. "Hierdurch können eine wirtschaftliche Ausführung sichergestellt, die Eingriffe in Natur und Landschaft und die Beanspruchung von Privateigentum minimiert werden", heißt es in der Mitteilung weiter. Eine Herausforderung stellt die im Bereich des Radweges verlaufende Gas-Hochdruckleitung dar. Das ausführende Unternehmen muss hierbei unter ständiger Aufsicht des Gasleitungsbetreibers mit erschütterungsarmen Baumaschinen und ausschließlich „Vor Kopf“ arbeiten. Dies bedeutet, dass die vom Oberboden befreiten Bereiche nicht befahren werden dürfen.
Kosten: 600 000 Euro
Sofern es die Witterungsverhältnisse weiterhin zulassen, wird bereits in den kommenden Tagen die erste von insgesamt zwei Asphaltschichten eingebaut. Ende November soll der Radweg dann fertig gestellt sein. Die Notwendigkeit der rund 600 000 Euro teuren Wegeverbindung wird bereits an den Wochenenden sichtbar, wenn Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen die bereits fertiggestellte Frostschutzschicht für ihre Ausflüge nutzen.













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