15.10.2018 - 14:02 Uhr
FreihungOberpfalz

Bernhard Huber seit 30 Jahren Pfarrer in Freihung

"Macht mir um das Jubiläum nicht zu viel Aufhebens" ‒ in aller Stille will Bischöflich Geistlicher Rat Bernhard Huber seine 30 Jahre als Freihunger Pfarrer feiern. So ganz klappt das nicht.

Gratulation und Dank für den langjährigen Freihunger Pfarrer (von links): Bürgermeister Norbert Bücherl, Annette Nübler, Georg Schirbl, der Jubilar Pfarrer Bernhard Huber, Hans Rumpler, Georg Fritsche, Pfarrvikar David Lubuulwa und Manfred Fritsche
von Externer BeitragProfil

Der Festgottesdienst begann mit dem Einzug von KAB, Pfarrgemeinderäten aus Freihung und Großschönbrunn sowie Kirchenverwaltungen aus Freihung, Großschönbrunn, Seugast und Thansüß. Der Jubilär, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Priesterjubiläum beging, könne mit Stolz auf 30 Jahre erfüllte seelsorgerische Tätigkeit in der Pfarrgemeinschaft Freihung-Großschönbrunn zurückblicken, hieß es.

Bernhard Huber wurde 1950 in Schwandorf geboren. Nach der Grundschule besuchte er das Gymnasium in Regensburg und Buxheim, danach das Priesterseminar. Ab 1977 war er Diakon in Weiden, 1978 wurde Huber in Regensburg zum Priester geweiht. Bis 1981 war er als Kaplan in Neustadt/WN tätig. Nach sieben Jahren als Kaplan in St. Martin in Amberg kam er schließlich 1988 in die Pfarrei Freihung. Die nunmehr 30 Jahre andauernde seelsorgerische Tätigkeit war geprägt von Projekten, die er mit viel Engagement anging und auch zu einem guten Ende brachte. Erwähnt seien die Erweiterung des Kindergartens, der Neubau des Pfarrheims, die Anschaffung einer neuen Orgel, die Sanierung von Kirchturm und -dach, die Neugestaltung des Friedhofs und zuletzt in 2017/18 die Innenrenovierung der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung. Darüber hinaus wurden in dieser Zeit auch die Filialkirchen in Thansüß und Tanzfleck, aber auch das Gotteshaus in Seugast renoviert. In Großschönbrunn stand die Sanierung der Kreuzwegstationen, des Leichenhauses und der Kirche innen und außen sowei der Umbau des Jugend- und Pfarrheim an. Eine Herzensangelegenheit war Huber der Bau der Christopherus-Kapelle in Weickenricht. Der Kapellenbauverein würdigte seine Unterstützung mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. Als bekennender Marienverehrer gedenkt er monatlich am 13. der Marienerscheinung in Fatima mit einem Gottesdienst. Der gute Kontakt zur Marktgemeinde ist ihm nicht nur wegen der gemeinsamen Projekte wichtig.

Pfarrvikar David Lubuulwa gestaltete den Festgottesdienst mit, den der Freihunger Kirchenchor unter Leitung von Christine Meier musikalisch gestaltete. Ein Höhepunkt war der Einzug der Kindergartenkinder, die den Jubilar mit einem Lied und einem Blumengeschenk überraschten.

Bürgermeister Norbert Bücherl sowie Georg Fritsche, Annette Nübler und Georg Schirbl für die Kirchengremien waren in ihren Ansprachen voll des Lobes und Dankes für das seelsorgerische Wirken und das große Engagement bei allen kirchlichen Projekten in der Pfarrgemeinschaft. Sichtlich gerührt bedankte sich Pfarrer Huber bei allen, die zum feierlichen Gottesdienst beigetragen haben. Er sei froh, dass er seit drei Jahrzehnten in der Pfarrgemeinschaft Freihung-Großschönbrunn leben und wirken dürfe. Die zahlreichen Geldgeschenke will er die für die Kirchenrenovierung verwenden. Er schloss den Gottesdienst mit den Worten: "Da in Freing bin i dahoam." Im Pfarrheim St. Josef ließ man den Festtag bei Weißwürsten und Wienern sowie bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

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